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Nangilima - ein ambulantes Gruppenangebot für Kinder
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und in ihre Lebensgeschichte integrieren können statt sie abzuspalten. Dies
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setzt folgende Teilziele voraus:
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Die Enttabuisierung des Themas Gewalt in Familien – die Kinder erhalten ausdrücklich die Erlaubnis über das Erlebte zu reden (aber auch zu schweigen)
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und zu erkennen, ich bin nicht allein mit meinen Erlebnissen, Gewalt gibt es
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auch in anderen Familien.
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Die Entlastung von falscher Verantwortung – du bist nicht schuld, dass das
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passiert ist, die Gewalt war Unrecht, der Täter trägt die Schuld daran.
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Die Stärkung des Selbstbewusstseins – du darfst du selbst sein und dich mögen. Du darfst dich anderen zugehörig fühlen und verdienst, dass sie gut mit
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dir umgehen. Du bist liebenswert.
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Lernen, sich zu schützen – du darfst dich vor Grenzüberschreitungen schützen. Wenn deine Kräfte dafür nicht ausreichen, müssen Erwachsene die Verantwortung dafür übernehmen.
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Lernen, sich anderen gegenüber angemessen zu verhalten - du darfst in Auseinandersetzungen oder bei Konflikten stark sein, ohne Gewalt anzuwenden.
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Es ist wichtig im Umgang mit anderen Regeln einzuhalten.
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Die Beziehungsklärung zum Täter/ Vater – du darfst deinen Vater lieben und
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gleichzeitig sein gewalttätiges Verhalten nicht in Ordnung finden/ du darfst
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Distanz haben zu deinem Vater etc..
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Aufbau der Gruppenstunden:
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Die einzelnen Gruppentreffen sollen grundsätzlich so aufgebaut sein, dass
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der vorhandene Rahmen mit thematischen Schwerpunkten offen bleibt für
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aktuelle Prozesse der Kinder, für das einzelne Kind und für Entlastung in
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Form von Spaß und Spiel.
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Themenschwerpunkte sind gegenseitiges Kennenlernen, eigene Selbstdarstellung, Gefühle, Familie, Gewalt in der Familie, Trauer und Verlust, Selbstbewusstsein, Wut, Angst und Sicherheit, Abschluss und Abschied.
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Die inhaltliche und zeitliche Strukturierung der einzelnen Treffen sieht
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überwiegend so aus:
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Nach der Begrüßung, bieten wir einen Überblick über den Ablauf des
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Nachmittags. Es folgt die Anfangsrunde, bei der sich jedes Kind zu sich äußern kann. Danach wird das „Thema des Tages“ eingeführt, mit dem sich die
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Kinder im weiteren mithilfe unterschiedlichster Methoden (Malen, Pantomime, Werken etc.) meist in Kleingruppen auseinandersetzen.
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Es folgt nun eine kleine Essenpause. Danach kommen alle zusammen und
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das „Thema des Tages“ wird durch Reflexion, Diskussion, der Vorstellung
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geschaffener Werke etc. abgeschlossen. Es folgen nun eine Reihe von (Bewegungs-)Spielen, danach findet die Abschlussrunde statt und schließlich wird
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die Gruppensitzung durch ein gemeinsames Ritual beendet.
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