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Gemeinsame Fortbildungen, für die wir ein Curriculum erarbeitet haben, sowie Fachtage und Workshops, die wir im Rahmen des Berliner Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt seit mehreren Jahren mitorganisieren
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und mitgestalten, sind geeignete Mittel, um die unabdingbare Kooperation
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zu verbessern.
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In der jüngeren Vergangenheit hat sich ein entscheidender Perspektivwechsel hinsichtlich des Themas Kinder und häusliche Gewalt in verschiedensten
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gesellschaftlichen Bereichen vollzogen. Die positiven Entwicklungen auf
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diesem Gebiet (Veränderung rechtlicher Rahmenbedingungen, breitere Sensibilisierung der Fachöffentlichkeit, Erarbeitung von konkreten Handlungsrichtlinien für Jugendämter) müssen nun von allen Beteiligten wirksam in die
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Praxis umgesetzt werden. Uns ist es für die Zukunft ein wichtiges Anliegen,
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auch solche potentiellen Kooperationspartner wie Familiengerichte, Schulen,
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Kindergärten, medizinische Einrichtungen und Kinderschutzzentren in die
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Prävention und Intervention bei häuslicher Gewalt stärker einzubeziehen.
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Marion Wurdak
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Therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die häusliche Gewalt erlebt haben
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„Es gibt Bilder, die haben sich in meinen Kopf eingebrannt, die werde ich nie vergessen...“
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(18 jährige junge Frau)
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Diese Worte sagte vor einigen Jahren eine ehemalige Patientin zu mir, die
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sich in beeindruckender Art und Weise mit ihrem bisherigen Lebensweg auseinandersetzte. Zu ihren Lebenserfahrungen als Kind gehörte es, regelmäßig
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Zeuge zu sein, wie ihr Vater ihre Mutter misshandelte. Irgendwann erwischte
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es dann den älteren Bruder, der versuchte, den Vater zurückzuhalten. Das
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Mädchen selbst wurde nie vom Vater geschlagen, sondern hatte die Aufgabe, den Vater nach seinen Ausbrüchen zu trösten, wenn er wie ein Häufchen
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Elend, teilweise betrunken, weinend da saß. In der späteren Psychotherapie,
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die sie mit 17 Jahren begann, tauchten immer wieder Bezüge auf zwischen
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ihren (mittlerweile Jahre zurückliegenden) Gewaltererlebnissen und Ängsten
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und Schwierigkeiten in ihrem aktuellen Leben. Sie erlebte auch jetzt noch eine
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quälende Gefühlszerissenheit zum Vater, pendelte zwischen Hass, Scham,
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Mitleid und Verantwortungsgefühl, wechselte in ihren Identifikationen zwischen Opfer und Täter, erlebte Misstrauen in all ihren heutigen Beziehungen.
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