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Raw Blame History

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IV. Unterstützung für Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt

Marita Meja / Simone Winkler-Thie Kinder im Frauenhaus - Schutz, Unterstützung, Perspektiven - ein Erfahrungsbericht Das dritte Autonome Frauenhaus Berlin existiert seit 1993. In unserem Frauenhaus finden 60 Frauen und ihre Kinder Schutz, Unterkunft und Beratung. Die elf auf Teilzeitbasis fest angestellten Mitarbeiterinnen arbeiten in den Bereichen: Frauen, Mädchen und Jungen, Verwaltung/Hausorganisation, Koor’—Š’˜—Ȧ[Ž—•’Œ‘”Ž’œŠ›‹Ž’ǯȱ Erste konzeptionelle Überlegungen und Aktivitäten zum Aufbau dieses Frauenhauses begannen kurz nach der so genannten Wende Ende 1989. Frauen unterschiedlichster Professionen gründeten einen gemeinnützigen Verein, dessen Ziel es war, Schutzeinrichtungen (Zufluchtswohnungen, Frauenhaus, Beratungsstelle) für Frauen und deren Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen waren, auch im Ostteil Berlins zu etablieren. Die Misshandlung von Frauen und Kindern existierte im Bewusstsein der Ȭ[Ž—•’Œ‘”Ž’ȱ”Šž–ǯȱ’£’Ž••ȱ ž›Žȱ—ސ’Ž›ǰȱŠ‹ž’œ’Ž›ȱž—ȱ™›’ŸŠ’œ’Ž›ǯȱ Dass es das Problem der häuslichen Gewalt dennoch gab, dokumentierte sich in den Begründungen von Scheidungsurteilen, in Hilferufen der Frauen bei der Polizei, in den Erfahrungen der Mitarbeiter/innen von Ehe- und Sexualberatungsstellen, in der Arbeit der Jugendhilfe und der Erzieherinnen in Schulen und Kindereinrichtungen, in den Unfallstationen der Krankenhäuser sowie in Erlebnisberichten von Frauen. Von wenigen Plätzen in konfessionellen Einrichtungen abgesehen, gab es keine Schutzunterkünfte und keine effektiven Hilfsangebote, sodass sich Frauen nur schwer aus dem Gewaltkreislauf befreien konnten. Auch Scheidung war auf Grund des Wohnungsmangels in der DDR keine wirkliche Alternative. So mussten viele Frauen oft jahrelang in Misshandlungssituationen ausharren. Interventionen im Interesse der von häuslicher Gewalt betroffenen Kinder bestanden lediglich darin, sie aus der Familie herauszunehmen und in Kinder- und Jugendheimen unterzubringen. Viele der Mitbegründerinnen des 3. Autonomen Frauenhauses waren in ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Arbeit mit dem Problem häuslicher