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Der Blick der Forschung
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noch an konsequenter Umsetzung, teilweise wegen zu geringer Ressourcen in
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den Beratungseinrichtungen. Darüber hinaus besteht vielerorts noch Bedarf
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an Qualifizierung des ASD/Jugendamtes bzw. fehlt es an vertrauensbildenden Strategien der Behörden, die gewaltbetroffenen Frauen - und Männern verlässliche Unterstützung in angstfreiem Kontext ermöglichen sollten. Um
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so wichtiger erscheint es, zukünftig konsequent und systematisch in allen Stationen der Intervention und allen Unterstützungseinrichtungen auch die Situation der Töchter und Söhne und ihren Unterstützungsbedarf zu erfragen,
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zu dokumentieren und auf dieser Datenbasis in Kooperation mit den Einrichtungen der Jugendhilfe dafür zu sorgen, dass ihnen Angebote gemacht
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werden, die sie in der Krise stabilisieren und im weiteren Verlauf begleiten.
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Die Mitarbeiterinnen der Interventionsstellen in Mecklenburg-Vorpommern
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haben den Unterstützungsbedarf der Kinder inzwischen auf ihre Tagesordnung gesetzt und erarbeiten im Rahmen des landesweiten Interventionsprojekts CORA ein Konzept für die pro-aktive Beratung von Kindern und Jugendlichen bei häuslicher Gewalt.10
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Kinder und Täterprogramme
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„Ich wollte so gern jemandem sagen, dass mir ein Vater fehlte.“ (Saunders 1995: 21))
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„Vielleicht könnte jemand mit meinem Vater reden, ihn entlasten und machen, dass er weniger wütend ist.“ (Weinehall 2005: 145)
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In den letzten Jahren wurden zunehmend Täterprogramme – überwiegend
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soziale Trainingskurse – für Männer angeboten, die gegen ihre Partnerinnen
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gewalttätig wurden (WiBIG 2004 c). Bislang wird die Tatsache, dass viele dieser
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Männer Väter sind, die ihren Kindern zugemutet haben, die Gewalt gegen die
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Mutter miterleben zu müssen, und die nicht selten weiterhin mit ihren Kindern
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zusammenleben bzw. Kontakt zu ihnen haben, nicht selbstverständlich thematisiert (vgl. auch die Beiträge in diesem Band). In den von WiBIG ausgewerteten
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Täterprogrammen lebten 78% der Teilnehmer an den sozialen Trainingskursen
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zum Zeitpunkt der Gewalt und evtl. der Intervention mit Kindern in der aktuellen Partnerschaft. Etwas mehr als die Hälfte lebten während ihrer Teilnahme
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am Kurs mit der Partnerin - und damit in gegebenen Fällen auch mit den Kindern - zusammen. Wird aufgeschlüsselt, wie „erfolgreich“ die Männer die Maßnahme absolviert haben, zeigt sich, dass sie von vielen, aber bei weitem nicht
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von allen ernsthaft genutzt wurde. Somit konnte die Teilnahme des Vaters an
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einem sozialen Trainingskurs auch nur für einen Teil der Töchter und Söhne
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zu einer Chance werden: 74% der Teilnehmer, die den Kurs abgeschlossen
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Stand September 2005
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