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realistisches Ziel zu setzen (z. B. den Kontakt zur Klientin herzustellen),
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Interventionsüberlegungen anzustellen und eine davon zu realisieren –
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um danach mit der Klientin gemeinsam nach Erklärungen zu suchen,
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situationsbezogene Ziele und Interventionsschritte zu planen und zu
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realisieren.
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Methodisch strukturiertes Handeln zeichnet sich nun dadurch aus, die
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verschiedenen Prozesszyklen im Auge zu behalten, in ihnen handlungsfähig
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zu bleiben und sie gleichzeitig zu verbinden. So ist bei situationsbezogenem
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Setzen von Zielen zu überprüfen, ob diese die mittel- und langfristig
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geplanten Zielsetzungen der Prozessgestaltung unterstützen oder ihnen
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widersprechen. Bemerkt die Sozialpädagogin, dass die situativen Ziele in
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eine andere Richtung deuten, ist dies zu thematisieren und zu reflektieren:
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Entweder gilt es die Prozessgestaltung mit allen Beteiligten neu zu
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bearbeiten (beispielsweise die Analyse zu ergänzen oder den Prozessschritt
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Diagnose neu und vertiefter anzugehen), oder aber die situativen Ziele und
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Interventionen anzupassen. Alltagsgestaltung und strukturierte
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Prozessgestaltung sind also immer wieder neu aufeinander zu beziehen und
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abzustimmen. In diesem Sinne erfüllen Professionelle der Sozialen Arbeit
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eine weitere wichtige Koordinationsaufgabe, die von ihnen eine
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wiederkehrende systematische Reflexion ihres Alltagshandelns und einen
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stetigen Austausch mit allen Beteiligten verlangt.
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7.3.3
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Struktur für Kooperation auf der Fachebene und
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Qualitätssicherung
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Im Konzept Kooperative Prozessgestaltung bildet die Kooperation mit den
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Fachkräften der eigenen wie auch der anderen Professionen eine
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wesentliche Aufgabe. Die Zusammenarbeit mit den beteiligten
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Fachpersonen kann entlang des Prozessgestaltungsmodells verbindlich
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strukturiert und organisiert werden. Bei jedem Schritt soll überlegt und
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vereinbart werden, wer welchen Beitrag leistet, wer wen informiert, wer für
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welchen Arbeitsschritt die Verantwortung übernimmt, wer (zusätzlich)
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miteinbezogen wird und in welchem zeitlichen Rahmen dies zu geschehen
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hat. Das Modell kann also genutzt werden zur Strukturierung der
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intraprofessionellen Kooperation, und damit zur Vermeidung von
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Überschneidungen, Doppelspurigkeiten, Missverständnissen sowie auch zur
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Schaffung von Handlungssicherheit beitragen. Dies ist vor allem bei großen
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Teams mit häufigen Schichtwechseln von Vorteil, wenn es wenig direkte
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Austauschmöglichkeiten gibt und die Informationen in der Regel auf
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schriftlichem Weg erfolgen.
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Der ausgewiesene Einbezug interner und externer Hilfesysteme in die
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Arbeit mit dem Prozessmodell ermöglicht allen Beteiligten sich zu
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orientieren und erkennen zu können, welches Ziel im Moment verfolgt wird,
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welche Aufgabe ansteht und welcher Beitrag von ihnen erwartet wird. Es
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erleichtert insbesondere den Professionellen der Sozialen Arbeit, die eigene
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Position in den interprofessionellen Diskurs einzubringen und sie fruchtbar
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zu machen für die multiperspektivische Fallarbeit. Die transparente
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Regelung von Verantwortlichkeiten im Rahmen der vereinbarten
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Prozessschritte sorgt auch dafür, dass alle Beteiligten in die Anstrengungen
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