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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 245
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Zielkarte für einen herausfordernden
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Berufswunsch
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Kooperative Prozessgestaltung in der stationären
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Suchthilfe
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Andrea Hauri
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Die nachfolgend dokumentierte Fallbearbeitung thematisiert einen Fall in der
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stationären Suchthilfe, für den die Autorin neun Monate zuständig war. Ein
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Klient mit einer langjährigen Suchtgeschichte setzt sich ein hohes Ausbildungsziel. Wie ist damit angemessen umzugehen? Mit einer ausführlichen, kooperativ
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gestalteten Situationserfassung und Analyse zum Thema berufliche Integration
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geht die Autorin mit dieser Herausforderung um.
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Kontext der Fallbearbeitung
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Die Organisation ist ein anerkanntes Kompetenzzentrum zur umfassenden Behandlung von Süchtigkeit mit stationären und ambulanten Angeboten. Zielgruppe sind drogenabhängige Frauen und Männer, die nach einem körperlichen
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Entzug gewillt sind, ihre Suchtgeschichte aufzuarbeiten und sich vertieft mit ihrem vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Leben auseinanderzusetzen.
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1.1
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Organisationspraktiken
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Der Therapieprozess umfasst einen 12- bis 15-monatigen stationären Aufenthalt mit nahtlosen Übergängen zwischen vier verschiedenen Therapiestufen:
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• Einstieg und Orientierung (Abklärung),
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• Vertiefung (individueller Therapievertrag),
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• soziale und berufliche Wiedereingliederung,
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• Integration in ein autonomes Leben.
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Die Klientinnen und Klienten werden mit Hilfe individueller Therapiepläne dabei unterstützt, sich als Gesamtpersönlichkeit zu entwickeln und sich (wieder)
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in die Gesellschaft zu integrieren.
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Die Arbeitsgrundlage der Organisation ist ein wissenschaftlich fundiertes,
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potenzialorientiertes, ganzheitliches Behandlungskonzept, die sog. Tiefensystemik. Dieser Ansatz besteht aus vier sich gegenseitig unterstützenden und ergänzenden Bereichen (Säulen):
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