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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 153
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›Kooperative Bedarfsermittlung‹ und Weiterentwicklung des Wohnbereichs
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Aus der Projektgruppe heraus ist in der zweiten Projektphase ein festes vierköpfiges Team entstanden, das seitdem für die Umsetzung des Angebots und die
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Durchführung der Bedarfsermittlungen zuständig ist. Die einzelnen Bestandteile
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und die fachliche Vorgehensweise werden im nächsten Kapitel ausführlich dargelegt.
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Anlage Teilprojekt 2: Kooperative Prozessgestaltung in den bestehenden
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Wohnangeboten
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In einer ersten Projektphase fanden acht halbtägige Schulungen zur Methodik
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KPG statt. Diese sog. Gesamtschulungen für alle annähernd 40 Mitarbeitenden
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des Wohnbereichs fanden verteilt über ein Jahr im Abstand von jeweils sechs
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bis acht Wochen statt und wurden von Mitarbeitenden der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW realisiert. In diesen Schulungen wurden theoretische
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Grundlagen zum Konzept KPG vermittelt und ausgewählte Methoden und Instrumente praktisch erprobt, insbesondere solche, mit denen sich die Wünsche
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und Sichtweisen der Klientinnen gezielter aufnehmen lassen oder die einen stärkeren Einbezug der Klienten ermöglichen. Ein fester Bestandteil war auch die
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Reflexion der bisherigen Arbeitsweise.
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In der letzten Gesamtschulung wurden Anliegen und Vorschläge aufgenommen, wie die Einführung der Methodik Kooperative Prozessgestaltung in der
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zweiten Projektphase in den einzelnen Bereichen (stationäre und ambulante
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Wohnangebote) gestaltet werden könnte. Die unterschiedlichen Schwerpunkte
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und Ergebnisse dieser Prozesse werden im dritten Kapitel noch genauer dargestellt.
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Ein neues Angebot: Kooperative
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Bedarfsermittlung
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Bei der Kooperativen Bedarfsermittlung (KB) wird gemeinsam mit den Klientinnen der individuelle Bedarf im Hinblick auf eine Veränderung ihrer Wohn- und
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Lebenssituation und die dafür notwendige Unterstützung ermittelt. Dies beinhaltet die Erfassung, Analyse und soziale Diagnostik aller relevanten Informationen zur Person und ihrer aktuellen Situation. Ziel ist es, eine auf die spezifische Situation ausgerichtete Empfehlung zu erarbeiten, welche Unterstützung
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ein junger Mensch braucht, um sozial integriert, möglichst selbstbestimmt und
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›gut‹ leben zu können. Adressatinnen des Angebots sind volljährige Menschen
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mit einer kognitiven Beeinträchtigung, die ihre bestehende Wohnform verändern wollen und deren Hilfebedarf unklar erscheint. Der Wunsch nach einer
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Veränderung kann dabei von ihnen selbst ausgehen oder vom Kostenträger initiiert bzw. von Angehörigen oder anderen Bezugspersonen (z. B. gesetzlichen
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