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Unterstützung für Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt
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als Auswirkungen häuslicher Gewalt erkannt werden, wie z.B. Konzentrationsstörungen, stark wechselndes Leistungsniveau und extreme Stimmungsschwankungen, Regression, Aggressionsschübe, Beziehungslosigkeit gegenüber Gleichaltrigen. Die Zusammenhänge für die Eltern sichtbar zu machen und
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Lösungsperspektiven zu entwickeln ist das Ziel dieser Gespräche.
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Diese bewusst offen gehaltenen Gesprächssituationen werden von den Eltern zum Teil auch genutzt, um Tabuthemen wie Tod, Trauer und Sexualität
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anzusprechen und die Frage zu klären, wie sie mit ihren Jungen altersgerecht
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darüber sprechen können.
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Des Weiteren findet einmal monatlich im Anschluss an die Jungengruppe
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eine Elterngruppe mit dem Trainer und einer Mitarbeiterin des Frauenhauses
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statt. In dieser Zeit werden die Jungen und Geschwisterkinder von einer weiteren Mitarbeiterin und einer Honorarkraft betreut. Auf die Teilnahme der
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Eltern an dieser Gruppe legen wir großen Wert, da diese gewährleistet, dass
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die Inhalte der Jungengruppe für die Eltern transparent sind und die Eltern
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mit in die Veränderungsprozesse eingebunden werden.
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Im Gegensatz zu den offenen Gesprächsangeboten an den Nachmittagen
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werden die Elternabende von dem Trainer geleitet und vorstrukturiert. Sie
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haben jeweils ein Schwerpunktthema wie beispielsweise „Familienkonferenz“, „Belohnen und Bestrafen“, „Resilienz und Vulnerabilität“, „Fähigkeit
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zur Kommunikation und Auseinandersetzung“ oder „Spiele, Spielzeug und
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geeignete Weihnachtsgeschenke“. Hier werden die Eltern an pädagogische
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Themen herangeführt, um dann gemeinsam in der Gruppe Lösungsstrategien
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für den Familienalltag zu entwickeln. Die Eltern werden als „ExpertInnen für
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die eigene Familie“ angesprochen, nutzen vorhandene Kompetenzen und
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können diese erweitern.
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Der regelmäßige Austausch zwischen Eltern und Trainer ermöglicht, dass
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die Jungengruppe am individuellen Alltag, an Erlebnissen der Jungen und in
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den Familien auftretenden Konflikten orientiert bleibt.
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Auswertung
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Seit Januar 2004 gibt es die Jungengruppe, die bereits im Verlauf des ersten
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Halbjahres mit 15 Jungen maximal ausgelastet war. Die Kinder bzw. Eltern
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sind iranischer, türkischer, us-amerikanischer, nigerianischer, polnischer, russischer, deutscher oder griechischer Herkunft. Die Kinder mit Migrationshintergrund sind zu einem großen Teil derzeitige bzw. ehemalige Bewohner des
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Frauenhauses.
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Die Gruppe wird fortlaufend angeboten, ein Einstieg ist zu jedem Termin
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möglich und die Jungen können teilnehmen bis sie die Altersgrenze erreicht
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haben. Die Fluktuation ist relativ gering und der Kern der Gruppe stabil. Es
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besteht die Möglichkeit für andere Kinder nachzurücken, falls ein Kind aussteigt. Ausstiegsgründe waren bisher Mehrbelastung der Kinder durch die
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