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Raw Blame History

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Der Blick der Forschung

zwischen Vater und Kind agiert. Von den Müttern wird darüber hinaus auch erwartet, dass sie „ausgewogen“ in der Vater-Kind-Beziehung vermitteln. Dabei kann die Mutter sowohl als „zu stark“, als auch als „zu wenig“ abfedernd gesehen werden. Die Machtposition, die den Müttern im mutterzentrierten Familienmodell übertragen wird, darf nicht missbraucht werden. Hier wird ein strukturelles Spannungsverhältnis offensichtlich: eine gute Mutter grenzt den Vater nicht aus, und eine gute Mutter schützt ihr Kind auch vor dem Vater (vgl. auch Eriksson und Hester, 2001; Mellberg, 2002).

Friedliche Väter und unsichtbare Kinder Wie wir gesehen haben, neigen manche Familienrechtshelfer/innen dazu, Kinder als abhängig, in Entwicklung befindlich und auf die Anleitung und den Schutz Erwachsener angewiesen zu konstruieren. In den Interviews mit diesen professionellen Helfern/innen zeigt sich eine Haltung schützender Fürsorge und Kinder werden zu Objekten der Intervention Erwachsener (vgl. Alanen, 1992; James et al 1998; Smart et al, 2001). Aber der fürsorgende Blick der Helfer auf die Kinder scheint selektiv zu sein. Sie sehen in erster Linie die „allgemein“ schwache Position der Kinder, nicht ihre spezifische Verletzlichkeit aufgrund physischer, sexueller und/oder psychischer Gewalt eines Vaters, der auch die Mutter misshandelt. Dies ist zum Teil Folge der unterschiedlichen Konstruktion der Familienbeziehungen durch die Befragten. Eine Familienrechtshelferin schildert einen Fall, in dem ihr bekannt war, dass der Vater die Mutter misshandelt und in dem sie Schwierigkeiten hatte, mit dem Kind zu sprechen: Ǯ –ȱŠžȱŽ›ȱ—Ž›œžŒ‘ž—ȱœŽ••Žȱœ’Œ‘ȱ‘Ž›ŠžœǰȱŠœœȱŽ›ȱŠ——ȱ’Žȱ›Šžȱ–’œœ‘Š—Ž•ȱ‘ŠĴŽǯȱ Ž’Žȱ •Ž‹Ž—ȱ –’Ĵ•Ž› Ž’•Žȱ Ž›Ž——ǯȱ•œȱ Ž›ȱ ž—Žȱ ‘’Ž›‘Ž›ȱ ”˜––Ž—ȱ œ˜••Žǰȱ ”Š–ȱ Ž›ȱ £ž–ȱ Žœ™›§Œ‘ȱ’—ȱސ•Ž’ž—ȱœŽ’—Ž›ȱžĴŽ›ǯȱ—ȱŽ›ȱ ˜••Žȱ–Ž’—ȱ’––Ž›ȱ—’Œ‘ȱ‹Ž›ŽŽ—ǯȱ•œ˜ȱœŠŽȱ’Œ‘ȱ £žȱ’‘–DZȱȅ ˜––ȱŽ’—ŠŒ‘ȱ‘ޛޒ—ȱž—ȱœŽ£ȱ’Œ‘ȱ‘’—ǯȱ Œ‘ȱœ™›ŽŒ‘Žȱ–’ȱŽ’—Ž›ȱžĴŽ›ǯȂȱ’Žȱ£Ž››Žȱ ’‘—ȱã›–•’Œ‘ȱ’—ȱŽ—ȱŠž–ǯȱŠœȱ ’—ȱœŠŽȱ”Ž’—ȱ’Ž™ǯȱǽdzǾȱȱ Œ‘ȱŸŽ›œŠ—ȱŽ—ȱ˜›Š—ȱŽ›œȱœ™§Ž›ǰȱŠ•œȱœŽ’—ȱŠŽ›ȱŠ—›’Žȱž—ȱœŠŽDZȱȅ’Žȱ‘ŠĴŽ—ȱŸŽ›œ™›˜Œ‘Ž—ǰȱŠœœȱ’Œ‘ȱ‹Ž’–ȱ Žœ™›§Œ‘ȱ–’ȱŽ–ȱ Jungen anwesend sein könnte. Er wollte Papa und Mama im Wartezimmer wissen, damit ‹Ž’ŽȱŠžŒ‘ȱ–’ȱ–’›ȱœ™›ŽŒ‘Ž—ȱ”ã——Ž—ǯȱ›ȱŠ—ȱŠœȱ£’Ž–•’Œ‘ȱœŒ‘ ’Ž›’ǯȱ •Ž’Œ‘£Ž’’ȱ‘ŠĴŽȱŽ›ȱ bereits entschieden, mehr Zeit beim Vater zu verbringen.“

In dieser Darstellung scheint der Wunsch des Kindes nach Anwesenheit beider Elternteile im Büro der Familienrechtshelferin das Problem zu sein. Möglicherweise ist jedoch das Verhalten des Vaters die Ursache. Vor dem Hintergrund der von ihm verübten Gewalt gegen die Mutter wäre eine ebenso nahe liegende Erklärung, dass der Vater den Sohn unter Druck gesetzt, ihn manipuliert und/oder bedroht hat, so dass dieser auf der Anwesenheit von Vater und Mutter besteht und in Abwesenheit des Vaters nicht mit den Behörden reden möchte. Auf diese Erklärung kommt die professionelle Helferin in diesem Fall jedoch nicht. Interessanterweise sagt sie jedoch, das Kind habe