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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 173
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Implementation eines Tools für sozialpädagogische Prozessgestaltung
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geben sollten, andererseits wurden sechs Teams direkt durch zwei Wissenschaftlerinnen geschult. In den Schulungen wurden entlang der Schritte des Prozessgestaltungsmodells theoretische Grundlagen zu KPG vermittelt, und an Beispielen wurde die konkrete methodische Arbeitsweise bei der neuen SPG
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diskutiert und eingeübt. Ein inhaltlicher Schwerpunkt wurde bei den Prozessschritten Analyse und Diagnose gesetzt. Mit den Abteilungsleitenden wurde
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darüber hinaus auch ihre Multiplikatoren-Aufgabe thematisiert, und es wurden
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Möglichkeiten der Weitergabe der Wissensinhalte besprochen. Zwischen den
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Schulungen hatten die Mitarbeitenden die Aufgabe, die Schulungsinhalte in einer eigenen Fallbearbeitung umzusetzen.
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Ein Vierteljahr später fand im November 2016 eine zweite Schulungsrunde
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zur Qualitätssicherung statt. Die Teams konnten auswählen zwischen drei Varianten:
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• Fallbesprechung, die durch eine Wissenschaftlerin der Hochschule moderiert
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wird;
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• schriftliche Rückmeldung zu einer auf Video aufgezeichneten selbst moderierten Fallbesprechung;
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• schriftliche Rückmeldung zu einer realisierten Fallbearbeitung und -dokumentation.
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Die meisten Teams entschieden sich für eine angeleitete Fallbesprechung, einige
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auch für die schriftliche Rückmeldung zu ihrer Falldokumentation. Dabei zeigte
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sich, dass der Wissensstand zur SPG sehr heterogen ist und bei einzelnen Prozessschritten, speziell der Analyse, z. T. Unklarheiten darüber bestehen, wie
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dort genau vorgegangen wird. Konkret wird beim Dokumentationstool nicht
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automatisch berücksichtigt, dass auch die Perspektive der Klientin zu erfassen
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ist. Die Auswertung der Analyse ist potenziell missverständlich, weil die Fallthematik einem einzelnen Lebensbereich nach ICF zugeordnet werden muss,
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daher zur Wahl eines Lebensbereiches als Fallthematik verleitet und damit unterkomplex ausfällt. Im Rahmen der durchgeführten Fallbesprechungen wurde
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ebenfalls der Wunsch und Bedarf nach weiterer Unterstützung und Rückmeldung zur konkreten Fallarbeit deutlich. Im gesamten Implementationsprozess
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war auffallend, dass die Mitarbeitenden äusserst engagiert und motiviert an
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den Schulungen teilgenommen haben, sie die KPG-basierte Prozessgestaltung
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offensichtlich als Bereicherung für ihre Arbeit erleben und sehr bemüht sind,
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diese – trotz vielfältiger Herausforderungen – gemeinsam mit ihren Klientinnen
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gelingend und gewinnbringend umzusetzen. Mit einer Abschlussveranstaltung
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mit den Abteilungsleitenden Ende November 2016 wurde der Implementationsprozess im Rahmen des Projekts KoopIn abgeschlossen.
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Um die neue, methodisch strukturierte Arbeitsweise mit der SPG zu festigen
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und Nachhaltigkeit bei der Implementation zu gewährleisten, stellt die Organisation weitere Unterstützung zur Verfügung, in Form von regelmässigen Schulungen zur Auffrischung der Inhalte und Einarbeitung für neue Mitarbeitende,
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einem Handbuch mit den fachlichen Standards sowie Coachings durch interne
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SPG-Expertinnen.
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