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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 182
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Teil 2 Arbeitsfeldspezifische Konkretisierungen und Arbeitsmaterialien
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che nach Erklärungen Handlungsmöglichkeiten aufspüren – Erkenntnisse
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zusammenfassen, eine Arbeitshypothese (und Fragestellung) formulieren
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(= Diagnose)
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• Bilder für den wünschenswerten, anzustrebenden Zustand finden – gemeinsam mit einer Klientin bedeutsame, motivierende (Grob-)Ziele formulieren – Ziele finden, die man selber/auf der Fachebene anstreben will
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– gemeinsam mit allen relevanten Fallbeteiligten eine Zielvereinbarung
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treffen (= Ziele)
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• Möglichkeiten des Vorgehens entwerfen und reflektieren – planen (= Interventionsplanung)
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• Realisieren/umsetzen/durchführen: z. B. initiieren, abklären, organisieren,
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begleiten, anleiten, unterstützen, Gespräche führen, kontrollieren, vermitteln, koordinieren – dokumentieren (= Interventionsdurchführung)
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• Innehalten oder abschliessen – auswerten, bewerten, beurteilen – Folgerungen ableiten (= Evaluation)
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1.3
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Fragen
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Ein anderer möglicher Zugang ist derjenige über Fragen, die den Prozessschritten und Kooperationsebenen (mit Klientinnen und deren Bezugssystemen, auf
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der Fachebene) zugeordnet werden können.3 Im Folgenden findet sich eine Auflistung möglicher Fragen (die selbstverständlich unvollständig ist):
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• Welches ist Ihr Anliegen? Wie sehen Sie selber die Situation? Welche Geschichten gehören für Sie dazu? (Klientenebene, Situationserfassung)
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• Was ist unser Auftrag? Was wissen wir? (Fachebene, Situationserfassung)
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• Wie schätzen A, B, C einen bestimmten Aspekt ein? Was ist für wen ein
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Problem? Wer hat welche Ressourcen? (Klienten- & Fachebene, Analyse)
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• Worum genau geht es hier? Wie können wir das Problem neu rahmen
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und sinnvollerweise bestimmen? (Fach- & Klientenebene, Analyse)
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• Wie können wir das verstehen? (Klienten- & Fachebene, Diagnose)
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• Wie erklären wir uns das? Welches theoretische/empirische Wissen könnte hier beigezogen werden? Welche erklärenden Hypothesen können wir
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formulieren? Welche Handlungsmöglichkeiten sind darin enthalten?
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(Fachebene, Diagnose)
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• Wie kann ich diese Erklärungen in verständlicher und angemessener Weise ins Gespräch mit der Klientin einbringen? Wo klingt etwas an bei ihr?
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Welche Ansatzpunkte für das gemeinsame Handeln können wir erkennen? (Klientenebene, Diagnose)
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3 Das ist ein Zugang, den Burkhard Müller in seinem Fallarbeits-Konzept ›Sozialpädagogisches Können‹ bevorzugt genutzt hat (vgl. Müller 2017).
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