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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 8
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Zu diesem Materialband
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der des Eingliederungsmanagements; er wurde zunächst für das demnächst erscheinende Handbuch zu Eingliederungsmanagement (herausgegeben von Geisen/Moesch) verfasst. Die beiden nächsten Artikel dokumentieren die Entwicklungsarbeit in zwei Projekten. In einer Einrichtung der Behindertenhilfe in
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Süddeutschland wurde in einem drei Jahre dauernden Projekt nicht nur die Methodik KPG im Wohnbereich eingeführt, sondern auch – von Praktikern und
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Wissenschaftlerinnen gemeinsam – ein neues Angebot ›Kooperative Bedarfsermittlung‹ entwickelt, bei dem der Bedarf hinsichtlich Wohnen gemeinsam mit
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jungen Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung vorgenommen wird. In
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einer weiteren Einrichtung der Behindertenhilfe in der Schweiz wurde die sozialpädagogische Prozessgestaltung – wie sie dort genannt wird – gemeinsam
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mit der Entwicklung eines neuen elektronischen Dokumentationstools grundlegend überarbeitet. Im Artikel Implementation eines Tools zur sozialpädagogischen Prozessgestaltung und Dokumentation nehmen unterschiedliche Akteure
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Stellung, wie sie insbesondere den Implementationsprozess erlebt haben.
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Der Text Variationen zum Prozessgestaltungsmodell von Raphaela Sprenger-Ursprung und mir ist eine Spielerei. Wir verfolgen damit aber ein durchaus
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ernsthaftes Anliegen, wollen wir doch dazu beitragen, den Blick auf dieses Modell zu weiten und einige Missverständnisse in Hinblick auf diese Denkfigur zu
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klären. Die Fallbesprechungs-Materialien sind zunächst im Kontext des Weiterbildungs-Fachseminars ›Fallbesprechung leiten‹ entstanden. Aufgrund des Bedarfs in einzelnen Praxisentwicklungsprojekten in unserem aktuell noch laufenden Forschungsprojekt ›Kooperative Instrumente-Entwicklung zur Qualitätsund Effektivitätssteigerung in der Sozialen Arbeit (KoopIn)‹ habe ich diese Materialien noch einmal deutlich angereichert. Der vorliegende Artikel fasst den
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aktuellen Stand zusammen.
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Best Practice-Beispiele, so lautet die Überschrift des dritten Teils, der inspirierende Beispiele für die Arbeit mit KPG enthält. Die fünf Beiträge von ehemaligen Studierenden beruhen auf Fallarbeiten, die zunächst als Leistungsnachweis
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in einem Kasuistik-Modul im Bachelor-Studium an der Hochschule für Soziale
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Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW geschrieben worden sind.
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Die Studierenden – die damals entweder im Modus studienbegleitender Praxisausbildung studierten oder aber ihr zweites Praktikum absolvierten – hatten die
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Aufgabe, einen Fall in der Praxis theoretisch begründet, methodisch strukturiert
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und reflektiert zu bearbeiten. Im handlungsentlasteten Raum einer Fallwerkstatt an der Hochschule wurde jeweils über die einzelnen Fallbearbeitungen diskutiert. Es handelt sich um fünf hervorragende Fallarbeiten, welche zu einem
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Artikel für dieses Buch weiterentwickelt wurden. Sie stammen aus unterschiedlichen Praxiskontexten: aus der stationären Kinderhilfe (Noemi Hauri), der stationären Behindertenhilfe (Mirjam Eberhart), der Suchthilfe (Andrea Hauri), einem Sozialdienst (Sophie Löw) und aus der Spitalsozialarbeit (Noemi
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Burgener). Unter den Fallbearbeitungen aus der offenen Jugendarbeit gab es leider keine für diese Publikation geeignete Arbeit (daran besonders interessierte
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Leser seien auf den nächsten Materialienband vertröstet).
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Die Fallarbeiten beziehen sich alle auf das Konzept KPG, sie legen das
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Schwergewicht aber auf unterschiedliche Phasen einer Prozessgestaltung und
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