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• Feinziele: Vor dem weiteren Ausdifferenzieren von Grobzielen wird eine Interventionsplanung entworfen ( Kap. 12.5). Darin lassen sich bald Teilschritte erkennen, für deren Erreichen aus jedem Grobziel mehrere operationalisierbare Feinziele formuliert werden sollen. Diese müssen in direktem Bezug zu Grobzielen stehen, konkret, überschaubar, relevant, realistisch sowie anhand benannter Indikatoren überprüfbar sein. An dieser Stelle der Fallarbeit findet eine Verzahnung der beiden Prozessschritte Ziele und Interventionsplanung statt.
Abb. 25: Hierarchisierung von Zielen
Dazu ein Beispiel aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Fernziel • ›Die Jugendlichen sind in der Lage den U-12-Treff eigenständig auszurichten, abwechslungsreich zu gestalten und die Kinder dabei gut zu begleiten.‹ Drei Jugendliche interessieren sich für diese Aufgabe. In einem gemeinsamen Prozess der Analyse arbeitet die Jugendarbeiterin mit den Dreien Ressourcen, Anliegen und mögliche Probleme heraus; außerdem tauscht sie sich fachlich mit ihrem Team aus, welches Wissen hier hilfreich sein könnte. Sie formuliert die Grobziele für sich und erarbeitet und vereinbart mit den drei Jugendlichen ebenfalls Grobziele. Grobziele • Grobziel 1 (Unterstützungsziel, UZ): ›Die Jugendarbeiterin kann Räume und Angebote schaffen, in denen die Jugendlichen sich mit ihren Ideen und Vorstellungen zum U-12-Treff auseinandersetzen können.‹ • Grobziel 2 (Unterstützungsziel, UZ): ›Die Jugendarbeiterin weiß, wie sie den Jugendlichen Know-How zu Organisation und Durchführung von Treffs auf eine ansprechende Art weitergeben kann.‹ • Grobziel 3 (Bildungsziel, BZ): ›Die Jugendlichen sind in der Lage den U12-Treff so zu planen, dass jede/r seine Zuständigkeit kennt und weiß, was vorbereitend, währenddessen und nachbereitend die eigenen Aufgaben sind.‹