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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 67
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Denken und Handeln
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tion ausreichend verstanden erscheint, klar ist, was als Intervention ausprobiert
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werden soll. Wie eng Denken und Handeln verschränkt sind, wird bei Schön
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deutlicher als bei KPG. Andererseits bietet aber auch die KPG als ›overarching
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theory‹ mehr. Dies nicht nur in Bezug auf die Gestaltung des methodischen
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Vorgehens, sondern insbesondere auch in Bezug auf die Gestaltung des Einbezugs von Klientinnen und Klienten bei dieser Experimentier- und Suchbewegung hin zu Fallverstehen und Lösungsfindung.
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Denken, Planen, Handeln, Reflektieren
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Schön hat nicht nur die Bedeutung der Reflexion über das eigene Vorgehen betont, sondern auch eine Reflexion innerhalb von Professionen, über die Grenzen von Professionen und über die Grenzen paradigmatischer Zugänge hinweg
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angeregt. Es sei wichtig, »to enter into one another’s appreciative systems and
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to make reciprocal translations from one to the other« (Schön 1983:273). In
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diesem Sinne habe ich mich in diesem Artikel mit anderen Zugängen auseinandergesetzt und versucht, das Konzept KPG in deren Lichte kritisch zu betrachten. Dabei habe ich nicht (wie Gebert in seinem Beitrag in diesem Band) den
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Vergleich mit ähnlichen professionseigenen Konzepten gesucht, sondern den
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Blick nach aussen gewendet, zu Gigerenzers und Kahnemans professionsfremden, kognitionstheoretischen Zugängen und zu Schöns professionsübergreifendem Konzept.
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All diese Konzepte beziehen sich auf die gleiche Ausgangsituation. Es geht
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um einen angemessenen Umgang mit schwierigen, komplexen Situationen, die
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geprägt sind von Ungewissheit und Instabilität. Sie erheben alle den Anspruch,
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einen Weg aufzeigen zu können, wie möglichst gute Lösungen für solch einzigartige (Fall-)Situationen gefunden werden können. Wenngleich mit unterschiedlicher Akzentuierung gehen alle vier ebenfalls davon aus, dass es für solche Situationen keine Technologien gibt bzw. Technologien unzureichend sind, um
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Lösungen nach einem wissensbasierten ›Schema F‹ herstellen zu können.
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Schliesslich enthalten sie alle den Versuch darzulegen, wie Denken und Handeln beim Umgang mit komplexen, schwierigen Situationen miteinander verbunden sind. Der Zugang hingegen ist verschieden. Während Gigerenzer die
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Wichtigkeit einfacher Heuristiken (Faustregeln) und die Suche nach möglichst
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einfachen Lösungen propagiert, führt Kahneman eine grundlegende Unterscheidung ein: zwischen unbewusst-automatisierten Heuristiken einerseits – die
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möglicherweise auf kognitiven Verzerrungen beruhen und zu mentalen Kurzschlüssen und Fehlentscheidungen führen könnten – und bewusst getroffenen
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Entscheidungen für wissensbasierte, reflektierte Heuristiken – die ein Innehalten und bewusstes Nachdenken erfordern – andererseits. Im Konzept KPG
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schlagen wir einen Rahmen für die Strukturierung von Denk- und Handlungsprozessen vor und stellen hierfür eine Vielfalt von Methoden und methodischen
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