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Ganz besonderen Stellenwert für die Qualitätssicherung und -entwicklung
in einer Organisation erhalten dabei exakte und prägnante
Dokumentationen über die einzelnen Prozessschritte. Diese sollen das
methodische Vorgehen der Professionellen, vor allem aber auch die
wichtigsten Ergebnisse, Vereinbarungen und Erkenntnisse enthalten, damit
die Möglichkeit geschaffen wird, die Einhaltung entsprechender Standards
im Sinne einer Qualitätssicherung zu überprüfen.
7.4
Folgerungen für die Prozessgestaltung
Abschließend sollen die wichtigsten Folgerungen aus den bisherigen
Ausführungen für die Prozessgestaltung zusammengefasst werden. Sie
dienen als Basis für die nachfolgenden Kapitel 8 bis 14, in denen wir
ausführlich auf die einzelnen Prozessschritte eingehen werden. Zunächst
werden die wichtigsten Aspekte des Konzepts Kooperative
Prozessgestaltung fokussiert dargelegt, die es stets zu berücksichtigen gilt.
Anschließend werden Reflexionskriterien abgeleitet, die wir zur
Einordnung der Methoden, die in den drei Kapiteln zur analytischdiagnostischen Phase erläutert sind, nutzen werden.
7.4.1
Grundlegende Aspekte
Kooperative Prozessgestaltung (KPG) ist ein generalistisches,
professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation
ausgerichtetes Konzept zur Gestaltung des professionellen Handelns in der
Sozialen Arbeit. In der nachfolgenden Abbildung 6 sind die wichtigsten
Aspekte von KPG zusammengefasst ( Abb. 6).