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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 147
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KPG im Eingliederungsmanagement
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nicht ›hergestellt‹, sondern lediglich angeregt, unterstützt, befördert werden. Für Professionelle der Sozialen Arbeit bedeutet dies den Verzicht auf
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Grössenfantasien, was alles in der eigenen Macht liegt – und sich dennoch
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der eigenen Bedeutung in der Begleitung eines Integrationsprozesses bewusst zu sein.
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• Kooperation mit Klientin suchen und erarbeiten
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Sozialarbeiterinnen können auch in einem Kontext von eingeschränkter
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Freiwilligkeit eine Arbeitsbeziehung aufbauen. Sie sind in der Lage, einen
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Prozess gemeinsame Arbeit im Hinblick auf Ziele zu initiieren, welche für
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die Klientin bedeutsam sind und die zugleich die Vorgaben von Arbeitsplatz und Reintegration ins Erwerbsleben berücksichtigen.
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• Verstehensorientierter Zugang
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Das professionelle Vorgehen ist gekennzeichnet ist durch die beiden Leitsätze: »Erfassen ohne zu bewerten und zu erklären« und: »Erst Verstehen, dann Handeln«.
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• Strukturiertes und zugleich flexibles methodisches Vorgehen
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Professionelle der Sozialen gestalten einen Unterstützungsprozess strukturiert, sie verfügen über eine Bandbreite an Methoden – die sie in einem
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Prozessmodell verorten können – und sind in der Lage, organisation- und
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fallbezogen geeignete Methoden zu nutzen und diese fallbezogen zu modifizieren (Hochuli Freund 2011:34). Methoden sind stets Hilfsmittel für
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die gemeinsame, zielorientierte Arbeit mit Klientinnen im Hinblick auf
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ein gutes Leben und die berufliche (Re-)Integration.
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Professionelles Handeln mit dieser Grundhaltung bietet eine Hilfe, die Klientinnen als Akteurinnen im eigenen beruflichen Reintegrationsprozess zu unterstützen und zu begleiten.
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Literatur
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Arendt, Hanna (1996). Vita activa. Oder vom tätigen Leben. 8. Aufl. München: Piper.
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AvenirSocial (2010). Berufskodex Soziale Arbeit Schweiz. Ein Argumentarium für die Praxis der Professionellen. Bern: AvenirSocial.
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Böhnisch, Lothar (2016). Lebensbewältigung. Ein Konzpet für die Soziale Arbeit. Weinheim/Basel: Beltz Juventa.
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Böhnisch, Lothar (2008). Sozialpädagogik der Lebensalter. Eine Einführung. 5., überarbeitete und erweiterte Aufl. Weinheim/München: Juventa.
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Böhnisch, Lothar/Lösch, Hans (1973). Das Handlungsverständnis des Sozialarbeiters und
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seine institutionelle Determination. In: Otto, Hans-Uwe/Schneider, Siegfried (Hrsg.).
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genstände herstellen lassen) und der Logik des Handelns (einer Tätigkeitsform, die
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sich zwischen Menschen abspielt) sehr schön herausgearbeitet.
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