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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 197
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Fallbesprechungs-Materialien
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4. Fallbesprechung Analyse
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5. Fallbesprechung Diagnose
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6. Fallbesprechung Ziele
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7. Fallbesprechung Interventionsplanung
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8. Fallbesprechung Evaluation
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2.1
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Fallvorstellung
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Eine kurze, prägnante Fallvorstellung bildet die Basis einer jeden Fallbesprechung. Alle an der Besprechung Beteiligten erhalten auf diese Weise (mündlich
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und rasch) die wichtigsten Informationen zum Fall. Zur Fallvorstellung gehört
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auch die Fragestellung/das Thema für die gemeinsame Besprechung.
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Die Falleinbringerin bereitet eine kurze Fallvorstellung vor, nutzt dazu die
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aktuelle Fall-Akte und macht sich schriftliche Notizen. Sie klärt, ob der Klient
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bei der Fallbesprechung mit dabei ist (wenn nicht, bringt sie wenn möglich ein
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Symbol für den Klienten mit6).
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Tab. 1: Fallvorstellung
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Pflichtpunkte
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• Wer: Name, Geburtsjahr/Alter, Geschlecht Klientin, seit wann in der Organisation?
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• Klientenbezogene Aufträge (von wem, von wann); aktuelles Ziel/derzeit wichtiges
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Thema?
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• Fragestellung für die Fallbesprechung.
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Ausgewählte weitere Aspekte
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Nähere Beschreibung ausgewählter Aspekte – je nach Fall und organisationalem Kontext, z. B.:
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familiäre Situation (Eltern, Geschwister – Kontakt?)
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rechtliche Situation (Beistandschaft?)
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Biografie (Kindergarten/Schule, vorherige Einrichtungen einschneidende Erlebnisse)
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Gesundheitszustand/Krankheiten/Diagnosen (von wann, von wem?)
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Vorgeschichte in der Organisation (seit wann da?)
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Ausbildung, Arbeit
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finanzielle Situation
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Freizeit, Tagesstruktur
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soziale Teilhabe (welche Räume nutzt er intern, extern – Vereine, Gemeinschaften?)
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Kontakte/Beziehungen (wer ist ihm/ihr wichtig?)
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Ressourcen (persönliche, soziale)
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(Zeitbedarf: 3–8 Min.)
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6 Siehe Fussnote 4, Boban/Hinz 2000.
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