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Neue Entwicklungen in der stationären Jugendhilfe
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gungen der Begünstigung von Macht als auch die durchgängig fehlende kritische
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Auseinandersetzung und das fehlende Mitgefühl in vielen Organisationen erkennbar. Infolgedessen sind neue Standards wie die Notwendigkeit eines Beschwerdemanagements und Beteiligungskonzepte für heutige Institutionen der Kinder und
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Jugendhilfe zum erweiterten Kindesschutz von den Landesjugendämtern verbindlich festgelegt. Die verstärkte Partizipation von Mädchen und Jungen ist Ausdruck
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der Hinwendung zu einer generell veränderten pädagogischen Haltung.
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Für die vielschichtigen Folgen von traumatischen Belastungen wie der mangelnden emotionalen Selbstregulation, dem hohen Stress- und Angstlevel, Beziehungsverstrickungen sowie Bewältigungsstrategien in Form von Flucht und
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Kampf benötigen die pädagogischen Fachkräfte eine hohe pädagogische Kompetenz (Schirmer 2013). Die hohen Belastungen und Herausforderungen im pädagogischen Alltag spiegeln sich in den Ohnmachtsgefühlen der Fachkräfte/Institutionen sowie in der hohen Abbruchquote in den stationären Erziehungshilfen
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wider. In der ABIE Studie werden unterschiedliche Stabilisierungs- und Erfolgskriterien für die Heimerziehung dargelegt. Stabilisierend für einen positiven Verbleib wirke sich am deutlichsten eine starke Mitarbeiter*innenbindung an die Einrichtung, eine transparente und zielorientierte Leitung sowie eine gelebte
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Partizipationskultur aus (Tornow 2014).
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Im Rahmen des Zukunftsforum Heimerziehung, eine bundesweit besetzte Expert*innenrunde, wurde auf eine hohe Beteiligungskultur geachtet. Gemeinsam
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mit den jungen Menschen, Careleaver*innen, Eltern und Fachkräften wurden zentrale Handlungs- und Entwicklungsbedarfe für eine gelingende Heimerziehung
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entwickelt. (Zukunftsforum Heimerziehung 2021) Wichtige Stichworte der Zielimpulse sind hierbei u. a. die Verwirklichung der Grundrechte junger Menschen
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und ihrer Eltern, die Selbstvertretung, die Inklusion, die Diskriminierungsfreiheit,
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die Heimerziehung als Ort der Bildung sowie die Fachkräfteentwicklung. (Zukunftsforum Heimerziehung 2021)
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Notwendigkeit eines neuen Selbstverständnisses
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Margret Dörr konstatiert, dass Heime sowohl für die Kinder förderliche als auch
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verhindernde Orte des Aufwachsens sein können, für Mitarbeiter*innen gesundheitsfördernde oder krankmachende Arbeitsplätze und für die Eltern Unterstützungseinrichtungen oder Missachtungsinstitutionen (Dörr 2013). In dieser Aus
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sage steckt ethisch gedacht das Potenzial von »guter« und »schlechter«
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Heimerziehung, welches in jeder Institution vorhanden ist. Auch heute noch gibt
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es unterschiedliche Formen von Gewalt in Institutionen. So müssen wir uns im 21.
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Jahrhundert nach wie vor die Frage nach den Bedingungen und Voraussetzungen
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für förderliche Orte des Aufwachsens stellen und diese politisch und ethisch konsequent einfordern. Da psychisch belastete Kinder und Jugendliche insbesondere
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