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Weiterentwicklung der traumapädagogischen Standards
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schen Standards wird beispielsweise in Luxemburg, Italien, Polen, Slowenien, Estland und Lettland zur traumapädagogischen Haltung und Praxis diskutiert und
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publiziert.
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Die traumapädagogischen Standards sind in der »Mitte« der Kinder- und Jugendhilfe angekommen.
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Weiterentwicklung der traumapädagogischen Standards
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Vor dem Hintergrund der Vielzahl (je nach Studien 60 bis 80 Prozent) von Mädchen und Jungen im stationären Kontext, die potenziell traumatisierte Ereignisse
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erlebt haben, steht die Notwendigkeit des pädagogischen Wandels nicht mehr infrage (Schmid 2010). Auch im 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung wird eine stärkere Traumasensibilität im Kompetenzprofil der Fachkräfte in
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der Kinder- und Jugendhilfe gefordert (Deutscher Bundestag 2009). Resümieren
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wir die aktuellen und anerkannten Leitprinzipien in der Heimerziehung in Hinblick auf die gegenwärtige Situation in den Einrichtungen, ist zunehmend eine
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traumasensible Orientierung zu beobachten. Es braucht weiterhin einen Zuwachs
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an Multiplikator*innen an den entscheidenden Stellen, um die Traumapädagogik
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als Bewegung weiter voranzubringen.
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Um die Qualitätssicherung und die Verstetigung der traumapädagogischen Arbeit in der Praxis zu erreichen und den Einrichtungen differenzierte fachliche Orientierung, Reflexions- und Dialogräume für den Entwicklungsprozess der Organisation zu bieten, wurde ein traumapädagogisches Zertifizierungsverfahren für
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Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt. Die Arbeitsgruppe »Standards für Einrichtungen« des Fachverbandes Traumapädagogik e. V. entwickelte
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das Zertifizierungsverfahren mit folgenden Absichten,
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• um die Traumapädagogik sowohl als Betreuungsqualität als auch als pädagogisches umfassendes Konzept weiterhin bekannt und bedeutsam zu machen,
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• um attraktive und sinnvolle Entwicklungsanreize für die Jugendhilfeeinrichtungen zu schaffen, um die organisationalen Lernprozesse für traumasensibles
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Handeln auf sich zu nehmen und
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• um einen Paradigmenwechsel in der Pädagogik im Vergleich zu einer regelorientierten Pädagogik hin zu einer wertschätzend verstehenden und in Hinblick
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auf die Fachkräfte versorgenden Pädagogik einzuführen und zu unterstützen.
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Das Zertifizierungsverfahren wird seit 2019 von ausgebildeten Rater*innen1 in
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den stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe durchgeführt. Mitt1
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Mit Rater:innen sind die Personen gemeinst, die das beschriebene Zertifzierungsverfahren in
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den Einrichtung durchführen.
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