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Entstehungsprozess der traumapädagogischen Standards
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Die Entwicklung der
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traumapädagogischen Standards
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Ein Meilenstein in der stationären Erziehungshilfe
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Claudia Schirmer und Jacob Bausum
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Entstehungsprozess der
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traumapädagogischen Standards
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Die Entstehungsgeschichte der Traumapädagogik wird von Wilma Weiß in die
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1990er-Jahre datiert (Weiß 2013). Die recht junge Fachrichtung hat im Laufe der
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letzten zwanzig Jahren eine große Popularität erfahren und besitzt mittlerweile eine
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starke fachliche Wirkung auf die Kinder- und Jugendhilfe. Die Zunahme an Publikationen und die Nachfrage an traumapädagogischen Weiterbildungsangeboten
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sowie die Entstehung von entsprechenden Instituten der Fort- und Weiterbildung
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belegen diesen Trend. Innerhalb der im Jahr 2008 gegründeten bundesweiten Arbeitsgemeinschaft BAG Traumapädagogik (heute Fachverband Traumapädagogik
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e. V.) entstand im Jahr 2009 die Arbeitsgruppe »Standards für Einrichtungen«, die
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nach einer zweijährigen Arbeitsphase für stationäre Einrichtungen der Kinder- und
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Jugendhilfe erstmalig traumapädagogische Standards veröffentlicht hat.
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In den traumapädagogischen Standards werden die Grundhaltungen mit dem
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Hinweis beschrieben, dass diese durchgängig auf allen Ebenen der Institution erkennbar sind und die Verantwortung für die Umsetzung die jeweiligen Positionsträger*innen besitzen (BAG Traumapädagogik 2011).:
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• Die Annahme des guten Grundes – »Alles, was ein Mensch zeigt, macht Sinn in
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seiner Geschichte!«
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• Wertschätzung – »Es ist gut so, wie du bist!«
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• Partizipation – » Ich traue dir was zu und überfordere dich nicht!«
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• Transparenz – »Jeder hat jederzeit ein Recht auf Klarheit!«
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• Spaß und Freude – »Viel Freude trägt viel Belastung!«
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Die vier pädagogischen Leitlinien zur Orientierung und zur Qualitätssicherung
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waren für die Arbeitsgruppe
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• die fünf traumapädagogischen Grundhaltungen,
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• die pädagogischen Erfordernisse zur Selbstwirksamkeit und Selbstbemächtigung aus Sicht der Mädchen und Jungen sowie der Fachkräfte,
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