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Was hilft?
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Sicherheit« (Bettelheim 1997, S. 171). Schwere und frühkindliche Mangelerlebnisse führen – so Bettelheim weiter – zu einer ausgeprägten Angst in Bezug auf Nahrung, im Gegenzug das Vorhandensein von Nahrung zur Spannungsabfuhr und
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Sicherheit (Bettelheim 1997, S. 171ff.).
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Für die Kinder aus anderen Kulturkreisen – und das gilt insbesondere für Kinder, die flüchten mussten – bedeutet eine sorgsame Ernährung, ihre Essensgewohnheiten durch entsprechende, ausreichende Angebote zu respektieren. Gerade für die Kinder aus Kriegsgebieten ist es von großer Bedeutung, Essen zu
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bekommen, das ihren Gewohnheiten in ihrer Heimat ähnlich ist.
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Die Pflege berücksichtigt die Einheit von Körper und Geist. Wenn Kinder
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schwitzen, weil sie viel zu warm angezogen sind, brauchen sie adäquate Kleidung. Wenn Kinder von den anderen aufgrund von Körpergeruch gemieden
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werden, müssen sie vielleicht mal duschen, um aus der Isolation herauszukommen. Sie genießen dann das Versorgtwerden. Pflege dient auch der Selbstsorge,
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der Selbstbemächtigung. Manche kennen das Zähneputzen nicht. Gerade lebensgeschichtlich belastete Kinder haben nicht selten von zuhause keine Anleitung zur Körperpflege. Sie genießen die Gerüche von Badeschaum, sie freuen
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sich über die Hilfe, wenn sie zu kleine Schuhe tragen und vieles andere mehr.
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Die Badezimmer und Toiletten sollten nicht nur zweckmäßig eingerichtet sein,
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um sie zu freundlichen Aufenthaltsorten werden zu lassen, auch damit die Kinder hier »[…] zu einer entspannten Einstellung zu ihrem Körper kommen« (Bettelheim 1975, S. 173). Sie müssen schlafen können, um sich erholen zu können.
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Wir können ihnen vorlesen, die Füße massieren und singen. Nicht nur die
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schwer belasteten Kinder genießen die Versorgung durch die Pädago*innen und
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Möglichkeiten, sich zu erholen.
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Die Haltung
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Entscheidend ist immer die Haltung, in diesem Fall die Haltung der Einrichtung.
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Respekt vor der Individualität der Kinder, vor ihrer Einzigartigkeit, vor ihren Lebensgeschichten ist nicht erst seit dem Wissen um Traumatisierung Grundlage
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einer Pädagogik, die die Stärkung des Selbstwertes und -gefühls fokussiert. Individualität im Alltag beinhaltet die Berücksichtigung ihrer individuellen Stärken und
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Fähigkeiten auch in den Angeboten. Der im Alltag gelebte Respekt vor der Autonomie der Kinder hilft traumatisierten Mädchen und Jungen, sich wieder als einzigartiges Subjekt zu fühlen. Wertschätzung, Partizipation, Transparenz, Spaß und
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Freude gelten als Grundlage jeder traumapädagogischen Arbeit (BAG Traumapädagogik 2011). Sie nutzt allen Kindern, lebensgeschichtlich belastete sind darauf
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angewiesen.
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