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Schulische BildungsPraxis für vulnerable Kinder und Jugendliche
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Entwicklungen, emotionale Kompetenzen, Selbstfürsorge, differenzreflexive
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Kompetenz
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– Soziale Kompetenzen: Perspektivenübernahme/pädagogisches Verstehen,
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dialogische Gestaltungsfähigkeit und Reflexionsfähigkeit von Beziehungsprozessen
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– Systemische Kompetenzen: Kooperationsfähigkeit (Zusammenarbeit und
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Teambildung), Weiterbildungsfähigkeit, traumasensible pädagogische Beratungskompetenz
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– Handlungskompetenzen: diagnostische Kompetenzen im Sinne einer traumapädagogischen Diagnostik und einer sonderpädagogischen Diagnostik.
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• Psychotraumatologisches Wissen
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Trauma- und entwicklungsspezifisches Fachwissen einschließlich Kenntnisse
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zum Phänomen der Dissoziation erweisen sich als unumgänglich, um die Erlebensweisen der Kinder und Jugendlichen sowie das schulische Beziehungsgeschehen verstehen zu können, für pädagogische Reflexionsprozesse nutzbar zu
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machen und in didaktische Entscheidungen einfließen zu lassen.
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DIALOGISCHE BEZIEHUNG
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»Man lernt stets selbst, jedoch verdankt man, dass man lernt, wie man lernt und was
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man lernt wesentlich Anderen« (Künkler 2011, S. 541). Dies knüpft an der intersubjektiven Matrix, der Angewiesenheit auf den Anderen, an und ist dennoch nicht
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dem Anderen geschuldet, sondern dem »potential space« (Winnicott 1997, S. 121ff.),
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dem Beziehungsfeld zwischen mir und Anderen. Lernen ist ein relationales Beziehungsgeschehen zu anderen und zu Inhalten und Gegenständen. Dabei können
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Lehrer*innen im Zuge der Adoleszenz eine herausragende Orientierung und Bedeutung haben. »Meist gelingt eine Identifikation mit der ›Sache‹ (›Sachinteresse‹) erst
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über die Identifikation mit der Person, die die ›Sache‹ repräsentiert und die darin
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Vorbild im Bereich von Beruf und Arbeit ist« (Streeck-Fischer 2000, S. 141).
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So ist eine aktive, resonanzfähige, beständige Beziehung, welche transparent
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wie auch anerkennend gestaltet wird, die Basis jeglicher Lernarbeit und erfordert
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ein sich immer wieder neues ›sich-Einklinken‹ und sich-Hinwenden in der situativen Begegnung sowie eine Wachheit für eine emotionale Wahrnehmung.
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SOMATISCHE RESONANZ
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Traumatisches Erleben schreibt sich in die Körper ein und installiert ein fluides
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Erinnerungsgefüge, welches nun eben kein eingekapseltes neurobiologisch ursächliches Eigenleben führt, wie es in der Traumamainstreamforschung zitiert
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wird, sondern tief in soziale Ordnungen eingelassen ist (Wuttig 2016). Dies beinhaltet entscheidende Implikationen für die pädagogische Praxis, insofern sie als
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Orientierungsindikator für präreflexive körperliche Zustände über ein gegenseiti-
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