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Subjekt sein
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tung und den Schwierigkeiten der Stressregulation schwierige Bedingungen zur
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Erlangung von Selbstwirksamkeit. Diese werden zusätzlich durch wachsende Armutsrisiken und neoliberal geprägte sozialphilosophische Auffassungen, wie z. B.
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›Jeder ist seines Glückes Schmied‹ erschwert.
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Subjekt sein vor dem Hintergrund traumatischer Erfahrungen
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Der Wechsel aus dem Objektstatus in die Subjektrolle stellt traumatisierte Menschen vor besondere Aufgaben. Insbesondere ihre traumatischen Erwartungen
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und die Beeinträchtigungen der Stressregulation beeinflussen die Möglichkeiten
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der Selbstbemächtigung. Alle Menschen haben eine innere Vorstellung von sich
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und von ihrem Platz in der Welt. Traumatisierte Kinder reagieren auf ihre Lebenserfahrungen mit der Entwicklung traumatischer Erwartungen: »Im Allgemeinen tragen traumatische Erfahrungen in der Kindheit zu einer Schematisierung
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der Welt bei, insbesondere was Sicherheit, Geborgenheit, Risiko, Verletzungen,
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Verlust, Schutz und helfendes Eingreifen angeht« (Pynoss/Steinberg/Goenjian
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2000, S. 285). Sie fühlen sich schlecht, schuldig und haben wenig Hoffnung auf
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eine gute Zukunft. Dies beeinträchtigt die Fähigkeit der Kinder, Beziehungen aufzunehmen und behindert die Entwicklung eines positiven Selbstbildes. Hinzu
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kommt die Entwicklung eines zugespitzten Rollenklischees: Mädchen verharren
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eher in der Opferrolle, Jungen identifizieren sich eher mit der Täterrolle (siehe
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Frank/Peine in diesem Band).
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Früh traumatisierte Mädchen* und Jungen* werden an der Entwicklung des
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Stressverarbeitungssystems, des inneren Beruhigungssystems und der Impulshemmung gehindert. Sie können ihre Möglichkeiten nicht wahrnehmen, rasten
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eher aus oder dissoziieren mit zum Teil schwerwiegenden Auswirkungen auf ihre
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Möglichkeiten sozialer Teilhabe.
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Subjekt sein in einer neoliberalen Gesellschaft
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Die Aussichten lebensgeschichtlich schwerer belasteter Mädchen* und Jungen*
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bestehen heute mit größerer Wahrscheinlichkeit als je zuvor entweder auf ein Leben in prekären und flexibilisierten Arbeitsverhältnissen oder im Verbleib in ›sozialen Randlagen‹. Die Armutsrisiken wachsen z. B. durch fehlende bzw. niedrigere schulische Abschlüsse, häufigere Ausbildungsabbrüche oder Annahme von Jobs
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in schlechter bezahlten Wirtschaftszweigen, durch hohe Lebenshaltungskosten
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und eine Gesellschaft, die immer weniger in der Lage ist, Menschen an den Rändern zu integrieren. Als handelnde Subjekte gestalten Menschen, die von Armut
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betroffen sind, ihr Leben mit ihren objektiven und subjektiven Möglichkeiten,
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dass sich in Erschöpfung und Verdichtung der Armut und dem Gefühl von Selbstunwirksamkeit bis hin zur Ohnmacht entwickeln kann. Die Umverteilungsprozesse von unten nach oben, die zunehmende Unmöglichkeit, die Ausgrenzungszo-
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