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Denken und Handeln Eine transdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Konzept Kooperative Prozessgestaltung

Ursula Hochuli Freund

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Denken und Handeln im KPG-Konzept, verglichen mit Gigerenzers intuitiver Intelligenz, Kahnemans langsamem Denken und Schöns reflection-in-action.

Seiten: 5270 | Zeilen: 581793

Key Points

  • KPG postuliert ein vorausschauendes Denken vor dem Handeln und nachträgliche Reflexion danach
  • Gigerenzers Konzept der Bauchentscheidungen (Heuristiken) zeigt, dass intuitives Handeln in bestimmten Situationen effektiv sein kann
  • Kahnemans Zwei-Systeme-Theorie (schnelles vs. langsames Denken) unterstreicht die Bedeutung bewusster Denkprozesse bei komplexen Aufgaben
  • Schöns reflection-in-action beschreibt eine Einheit von Denken und Handeln während der Tätigkeit
  • KPG integriert alle drei Perspektiven: Es erkennt die Rolle von Intuition an, betont aber die Notwendigkeit systematischen Denkens
  • Die Reflexion als eigenständiger Prozessschritt wird als zentrale Stärke des KPG-Konzepts herausgearbeitet

Evidence References