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Unterstützung für Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt
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Konzeption
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Konzeptionelle Grundlagen
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Eine Teilnahme an der Gruppe ist nur dann möglich, wenn die Gewalttätigkeiten beendet sind, was i. d. R. bedeutet, dass die Familie getrennt vom Täter
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lebt.
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Die Kindergruppe wird durch intensive Elternarbeit in Form von Erst-,
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Zwischen- und Abschlussgesprächen begleitet.
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Für die Einbeziehung des Vaters in die Elternarbeit brauchen wir die Zustimmung von Mutter und Kind. 18
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Voraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den
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Gruppenleiterinnen und dem Kind ist eine Schweigepflicht der Gruppenleitung gegenüber der Mutter (und dem Vater) bezüglich konkreter Informationen und Erzählungen des Kindes (Grenze: Kindeswohlgefährdung), nicht
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bezüglich der allgemeinen Entwicklung. Mutter und Kind (und Vater) verpflichten sich zur Vertraulichkeit über persönliche Daten und Informationen
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anderer GruppenteilnehmerInnen.
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Auf Symptome einer möglichen Traumatisierung beim einzelnen Kind ist
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besonders zu achten.19
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Zielgruppe
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Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen im Grundschulalter, deren
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Mütter von Partnergewalt betroffen gewesen sind, die Gruppengröße liegt bei
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6-8 Kindern.
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Ziele
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Die übergeordnete Zielsetzung unserer Arbeit liegt darin, den Kindern einen
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angemessenen Raum zu bieten, in dem sie ihre Gewalterfahrungen aufarbeiten
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18 Erfolgt diese nehmen wir proaktiv Kontakt auf. Die weitere Zusammenarbeit hängt dann
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davon ab, ob der Vater Verantwortung für seine Taten übernimmt. Zusätzlich muss er ein Interesse daran haben, das Kind bei der Aufarbeitung der Gewalterlebnisse zu unterstützen, auch wenn
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dies zunächst eine Kontaktpause zwischen Vater und Kind bedeutet.
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19 Retraumatisierungen – beispielsweise aufgrund der Berichte anderer Kinder zu ihren Erlebnissen häuslicher Gewalt – müssen vermieden werden. Zeigen sich Anzeichen einer Traumatisierung müssen umgehend entsprechende Fachleute miteinbezogen werden. Es sollte dann
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zeitnah eine Entscheidung darüber erfolgen, ob das Kind durch eine Teilnahme an der Gruppe
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eher gefährdet ist und zunächst eine Stabilisierung beispielsweise durch eine Traumatherapeutin
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benötigt.
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