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Unterstützung für Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt
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deutig bei der prinzipiellen Unterstützung des Umgangs bei gleichzeitiger
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Ablehnung unbegleiteter Umgangskontakte. Hier wird das Vorliegen von
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häuslicher Gewalt teilweise erst während des begleiteten Umgangs deutlich.
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ȡ Die Kinder lehnen selbständige Umgänge ab.
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In beiden Fällen:
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ȡ Überweisung von Klienten/innen durch das Jugendamt an den durchführenden Träger in Form von „verdeckten Aufträgen“. D.h., der Träger wird
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beauftragt, eventuell vorliegende Gründe (häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch etc.) zur Umgangsausschließung zu finden. Unserer Erfahrung nach
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werden Aufträge dieser Art möglicherweise dann vergeben, wenn die Familienrichter/innen und Jugendamtsmitarbeiter/innen kein fachliches Prüfkonzept von häuslicher Gewalt haben.
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Voraussetzungen und Bedingungen von gelingenden Umgängen in Fällen
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häuslicher Gewalt
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Im Folgenden werden Leitfragen und Kriterien dargestellt, die dazu dienen
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ein Gesamtbild zu erstellen, nach dem sich beurteilen lässt, ob ein begleiteter
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Umgang durchgeführt werden kann, der die Interessen und Schutzbedürfnisse der Frauen und Kinder beachtet und den Maßgaben des reformierten
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Kindschaftsrechts folgt (BIG e.V. 2004).
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Das bedeutet für alle Beteiligten der Interventionsebenen (Familiengericht, Jugendamt, Maßnahmeträger) eine Aneignung spezifischer Kenntnisse
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über die Dynamik und die Besonderheiten bei häuslicher Gewalt allgemein
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sowie die eingehende und sorgfältige Prüfung des Einzelfalls, ob dieser nach
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den spezifischen Anforderungen für einen begleiteten Umgang geeignet erscheint. Der Schutz der Kinder, der Mutter und nicht zuletzt der Fachkräfte
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sollte für die Empfehlung und die Durchführung eines begleiteten Umgangs
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im Vordergrund stehen.
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Informationen, die zu Beginn zur Sachlage vor der Trennung eingeholt werden
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sollten:
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Möglichst viele Informationen helfen den Institutionen, sich ein Bild zu machen, da in Fällen von Gewalt häufig ein Bagatellisieren/Leugnen beim Täter
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vorliegt und Frauen aus Schuld- und Schamgefühl die erlittene Gewalt eher
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verschweigen (Jaffe / Geffner 2002). Wichtige Fragen sind in diesem Zusammenhang:
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ȡ Wann haben die gewaltförmigen Auseinandersetzungen begonnen?
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ȡ Was genau passierte?
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