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Modelle der Unterstützung für Mütter bei häuslicher Gewalt
Es werden mit Frau C. regelmäßige Termine mit dem Schwerpunkt der Erziehungsberatung vereinbart. Aufgrund der vielfältigen Belastungen (infolge der Heiratsmigration, der Traumatisierungen und chronischen Konflikte mit Herrn C., zu dem Christian Nähe sucht) tritt die Unterstützung ihrer Erziehungskompetenz häufig in den Hintergrund. Nachdem es zu wechselseitigen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Frau C. und ihrem Sohn gekommen ist, wechselt Christian von der teil- in die vollstationäre Jugendhilfe.
Trennung der Paar- und Elternbeziehung, Aufrechterhaltung der Vater-Kindbeziehung Elisabeth ist fünf Jahre alt. Ihre Mutter hat sich von ihrem Vater aufgrund von Streitigkeiten und Gewalt getrennt und lebt mit ihrer Tochter seit zwei Jahren alleine. Elisabeth hat die Gewalthandlungen als Kleinkind zweimal miterlebt. Frau E. wendet sich zunächst an die Psychologische Beratungsstelle, weil ihre Tochter sehr ängstlich ist und sich in Konflikten mit anderen Kindern zurückzieht. Für Frau E. ist ihre Tochter ihr Lebensinhalt. Sie fördert ihre Tochter in jeder Hinsicht und überfordert sie gleichzeitig, da sie ihr sehr persönliche Themen anvertraut. Frau E. hatte große Schwierigkeiten, Elisabeths Vater und ihren Eltern Grenzen zu setzen. Auch gegenüber Elisabeth ist sie in ihrer Erziehung häufig inkonsequent. Inhalt der Beratung ist die Stärkung der Erziehungskompetenz von Frau E., die Unterstützung und Entlastung ihrer Tochter sowie der Kontakt zwischen Vater und Tochter. Auf Wunsch von Frau E. werden Gespräche mit dem Vater im Hinblick auf eine verbindliche und kindgerechte Gestaltung der Kontakte mit Elisabeth vereinbart.
Trennung aller familiärer Beziehungen Florian ist zwölf Jahre alt und lebt mit seinen vierzehn- und fünfjährigen Brüdern und seiner Mutter zusammen. Auf Anraten der Schule wendet sich Frau F. an den Allgemeinen Sozialen Dienst, der sie an die Psychologische Beratungsstelle vermittelt. Florian fehlt sehr häufig in der Schule und fällt in seinen Leistungen immer weiter zurück. Die Beziehung von Frau F. zu ihrem Sohn ist gestört, weil sein Verhalten sie an das Verhalten ihres ehemaligen Partners erinnert, der sie wiederholt misshandelt und vergewaltigt hat. Florian wurde durch eine der Vergewaltigungen gezeugt. Aufgrund der vielschichtigen Probleme werden weitere ergänzende Hilfen (Sozialpädagogische Familienhilfe und eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie) initiiert, die zusammen zu einer Stabilisierung führen. Zusammenfassend zeigt