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Prävention von häuslicher Gewalt in Tageseinrichtungen für Kinder
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Form familiärer Gewalt zu unterscheiden. Häusliche Gewalt wird überwiegend von Männern gegen Frauen im vermeintlichen Schutzraum des eigenen
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Zuhause ausgeübt. Sie ist Ausdruck von vorhandenen patriarchalen Strukturen in unserer Gesellschaft, aber auch individueller Erfahrungen und Konfliktlösungsmuster. Häusliche Gewalt existiert unabhängig von kulturellen
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Grenzen, sozialen Unterschieden, Unterschieden in Bildung, Einkommen,
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Ethnie und Alter. Der repräsentativen Studie „Lebenssituation, Sicherheit
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und Gesundheit von Frauen“ des BMFSFJ aus dem Jahr 2004 zufolge haben
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25% der befragten Frauen zwischen 16 und 85 Jahren ein Mal (1/3), 2 - 10 Mal
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(1/3) oder 10 – 40 Mal häusliche Gewalt von einem aktuellen oder früheren
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Beziehungspartner erfahren.
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Abb. 1
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Kinder als Betroffene häuslicher Gewalt
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Kinder, die häusliche Gewalt miterleben müssen, sind immer auch selbst
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betroffen. Durch häusliche Gewalt wird in der Familie eine Atmosphäre geschaffen, die von Gewalt geprägt ist, selbst wenn das Kind nicht direkt körperlich misshandelt wird.
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Kinder erleben beispielsweise, wie der Vater die Mutter schlägt, vergewaltigt; sie sehen, wenn die Mutter am Boden liegt, blutet; sie hören den Vater
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schreien und toben; sie haben Angst, sind ohnmächtig und können nicht helfen. Kinder sehen, hören und spüren die Gewalt in all ihren Facetten (vgl.
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Kavemann, 2000: 36). Und in vielen Fällen werden sie selbst in den direkten
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