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6.6 Prävention und Resilienzförderung
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Zusammenarbeit mit den Eltern
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Alle Eltern der Durchführungsgruppe erhielten das Angebot, an Elternkursen zur
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Stärkung der Erziehungskompetenz und zur Unterstützung der Förderung von
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Resilienz im Alltag der Familien teilzunehmen. Diese Kurse (zum Konzept vgl.
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Fröhlich-Gildhoff et al. 2008) wurden regelmäßig in den Kindertageseinrichtungen
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angeboten. Sie umfassen sechs Einheiten, die wiederum nach Themen strukturiert
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sind. An diesen Kursen können jeweils sechs bis zehn Eltern teilnehmen; die einzelnen Sitzungen dauern 90 Minuten. Die Gruppengröße wurde so gewählt, dass ein
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reger Austausch und Diskussionen gut möglich waren. Um möglichst alle Eltern zu
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erreichen, wurden die Kurse je nach Bedarf an unterschiedlichen Wochentagen und
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Uhrzeiten (morgens, mittags, abends) angeboten. Die Kurse wurden von einer externen Fachkraft oder eines Pädagogen der beteiligten Kindertageseinrichtung geleitet.
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Zusätzlich wurden wöchentliche Sprechstunden zur Eltern- bzw. Familienberatung in den Kindertageseinrichtungen von externen Fachkräften (aus Erziehungsberatungsstellen) angeboten. Hierzu konnten sich die Eltern selbstständig melden.
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Vernetzung
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Im Verlauf des Projekts sollten regelmäßige Netzwerkstrukturen zu familienunterstützenden Institutionen aufgebaut werden. Die Kindertageseinrichtungen wurden
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darin unterstützt, sich mit Einrichtungen und Vereinen im Umfeld sozialräumlich
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zu vernetzen. Hierzu wurden folgende Maßnahmen ergriffen:
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• Regelmäßige Sprechstunden der »zuständigen« Erziehungsberatungsstellen in
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den Einrichtungen. Durch den persönlichen Kontakt wurden »kurze Wege«
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hergestellt und Zugangsschwellen gesenkt.
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• Mitarbeiter der Erziehungsberatungsstellen nahmen an den Fallbesprechungen
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(s. o.) teil.
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• Es wurden Kontakte zum Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes aufgebaut, auf die dann schnell zurückgegriffen werden konnte, wenn dies nötig war.
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Evaluation
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Die Durchführung und die Wirksamkeit des Projekts wurden mittels Prozess- und
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Ergebnisevaluation untersucht. Die Evaluation erfolgt im Kontrollgruppendesign
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(DG: N = 278 Kinder, KG: N = 188 Kinder) mit quantitativen und qualitativen
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Methoden.
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Neben standardisierten Tests zur allgemeinen Entwicklung (WET, vgl. KastnerKoller & Deimann 2002), zum Selbstkonzept (SKF; Engel et al. 2010) und zu unterschiedlichen Verhaltensdimensionen (VBV, Döpfner et al. 1993) zu drei Zeitpunkten wurden alle Prozessschritte sorgfältig dokumentiert und darüber hinaus
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leitfadengestützte Interviews mit Eltern und Erziehern geführt (zum Evaluationsdesign ausführlicher z. B. Rönnau et al. 2008; Rönnau-Böse 2013).
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