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6.1 Frühe Hilfen
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Sozialer Dienst des Jugendamtes), Abklärung individueller Möglichkeiten der Betreuung (Kindergärten, Schulen, Hort, Heime), Möglichkeiten der Kur- und RehaAufenthalte erschließen, Weitervermittlung zu anderen medizinischen oder therapeutischen Unterstützungsmöglichkeiten nach Beendigung einer Frühfördermaßnahme.
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Ein weiterer wichtiger Punkt der Netzwerkarbeit ist die Bekanntmachung der
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Frühförderung in der gesellschaftlichen und fachlichen Öffentlichkeit.
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Angebot der Frühförderung
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Früherkennung
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Eine Verbesserung präventiver Maßnahmen kann nicht allein Aufgabe der Frühförderung sein, die Frühfördereinrichtungen können aber dazu wesentlich beitragen. Wesentlich für die Früherkennung sind die Vorsorgeuntersuchungen von
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Haus- und Kinderärzten und für den erzieherischen Bereich die Kindertagesstätten.
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Alle brauchen bei bestehenden Unsicherheiten offene, zentrale Anlaufstellen für
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eine weiterführende Diagnostik und Beratung. Sozialpädiatrische Zentren und
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Frühförderstellen sollen diesen Bedarf decken.
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Erstkontakt
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Der erste Eindruck, den Eltern von einer Frühförderstelle haben, ist von großer
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Bedeutung. Sie haben ein Recht auf zeitnahe Erstberatung, ein Recht auf Ansprechpartner, die Zeit haben und ihre Sorgen ernst nehmen. Hier entscheidet es
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sich oft, ob die Familie den inneren Rückzug antritt oder sich auf das »Neue«
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einlassen kann. Hohe bürokratische Hürden haben immer wieder abschreckende
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Wirkung gezeigt. Um dem entgegenzuwirken, soll das Angebot niederschwellig
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sein. Es bewährt sich sehr, für den Erstkontakt keine lange Wartefrist vergehen zu
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lassen.
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Diagnostik
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Entsprechend des aktuellen Verständnis von Frühförderung als Komplexleistung
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handelt es sich bereits bei der Diagnostik um einen »komplexen Prozess, bei dem
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sowohl die Kompetenzen des Kindes im Vergleich zu Kindern gleichen Alters und
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ihr Förder- und Unterstützungsbedarf als auch die Qualität seiner sozialen Teilhabe
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an den Eltern-Kind-Interaktionen und an den sozialen Aktivitäten in seinem sozialen Umfeld« (Sarimski, 2022, S.58) erhoben werden muss.
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Wenn sich hierbei eine Auffälligkeit bestätigt, wird diese durch eine Verlaufsdiagnostik ergänzt (Sohns, 2002, S. 669).
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Die Diagnostik umfasst alle Dimensionen der kindlichen Persönlichkeit und
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seiner Entwicklung, bedient sich normorientierter Verfahren (standardisierte
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Screenings, fachspezifische Befunderhebung, klinisch-psychologische Entwick233
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