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6 Unterstützungs- und Begegnungsmöglichkeiten bei Verhaltensauffälligkeiten
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S. 27). Der Begriff der Resilienzorientierung bezieht sich auf die bekannten Definitionen von Resilienz, sowie das empirisch gut fundierte Wissen um Schutzfaktoren und Schlüsselkompetenzen und definiert die Förderung dieser Schutzfaktoren
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und Schlüsselkompetenzen als zentrale Aufgabe der Frühförderung.
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Begriff der Interdisziplinarität
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»Interdisziplinarität ist ein Arbeitsprinzip der Frühförderung, das im Interesse der
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Entwicklungsbedürfnisse der Kinder und Familien eine fachlich gegebene Arbeitsteilung aufzuheben versucht« (Thurmeier & Naggl, 2010, S. 29), um frühzeitiges
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Erkennen und den schnellen Start einer Frühförderung sicherstellen. Das Kind in
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seiner Entwicklungsgefährdung als ganze Person zu sehen, erfordert einen mehrdimensionalen Ansatz in Diagnose, Therapie und Förderung. Es darf jedoch keine
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»Arbeitsaufteilung am Kind« geben. Eine Fachkraft übernimmt Koordinationsfunktion bei einem fächerübergreifenden Förderkonzept.
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Begriff der Familienorientierung
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»Familienorientierung benennt das Anliegen der Frühförderung, die Therapie und
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Förderung der Kinder in ihren primären Entwicklungskontext, die Familie, einzubetten. Sie dient der Wirksamkeit von Therapie und Förderung, die nicht allein von
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der Verbesserung funktioneller Fähigkeiten, sondern zentral auch von den Verständigungsprozessen mit den Eltern und dem Kind abhängt« (Thurmeier & Naggl,
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2010, S. 28). Der Begriff der Familienbezogenheit erfordert von den Fachpersonen
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der Frühförderung die Familie des Kindes, seine Lebenswelt mit zu bedenken und
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sich in diese Welt einzufühlen. Im Planen und Handeln muss die Bedeutung der
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Familie für das Kind und die Bedeutung des Kindes für die Familie einbezogen
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werden.
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Die Wirksamkeit einer Frühfördermaßnahme ist in hohem Maß davon abhängig,
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inwieweit es gelingt, sie in der Familie zu etablieren und dort deren Ressourcen für
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eine entwicklungsförderliche Umgebung zu aktivieren (Weiß et al. 2004, S. 113).
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Begriff der Vernetzung
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Eine weitere Grundhaltung in der Frühförderarbeit ist die vernetzte Arbeitsweise.
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»Vernetzung meint die Aufgabe, die Einbettung von Frühförderung in umgebende
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Systeme wahrzunehmen, und die eigenen fachlichen Interessen dort auch zur Geltung zu bringen« (Thurmeier & Naggl, 2010, S. 32). Um möglichst viele Ressourcen
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für das Bezugssystem der Familie zu eröffnen, ist es ein grundständiges Vorgehen,
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die verschiedenen Hilfe- und Fördermaßnahem zu koordinieren. Das heißt, neben
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anderen Therapien ist es wichtig, die Betreuungseinrichtung des Kindes ebenso wie
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außen liegende Hilfsdienste miteinander zugunsten der optimalen Familienunterstützung auszuschöpfen. Konkret meint dies, den Eltern mögliche unterstützende
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Institutionen bekannt zu machen (Sozialpädagogische Familienhilfe, Allgemeiner
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