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5 Spezifische Formen von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen

Ebene, bis hin zur stationären Behandlung, miteinander verknüpft ist. Die folgende Tabelle (c Tab. 5.13) gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Institutionen und Prinzipien im Bereich der Drogenhilfe. Für die Behandlung der Störungen durch Substanzmissbrauch im engeren Sinne müssen nach Thomasius (2006) drei unterschiedliche Ebenen berücksichtigt werden: • »Behandlung der körperlichen Auswirkungen des Substanzmissbrauchs: Körperliche Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen (Entzugssymptomatiken; körperliche Begleit- und Folgeerscheinungen des Substanzmissbrauchs) (…) • Behandlung der psychischen Funktionsstörungen: Psychopathologische Auswirkungen des Substanzmissbrauchs (Angststörungen, depressive Störungen […]); Wahrnehmungsstörungen (Verlangen nach psychoaktiven Substanzen); Problemlösestörungen (zwanghaft eingeengtes Denken hinsichtlich Beschaffung und Einnahme psychoaktiver Substanzen); Ausdrucksstörungen (Szenebezogenes Sprachrepertoire, defizitäre emotionale Ausdrucksfähigkeit); emotionale Störungen (impulsives Verhalten, rasch wechselnde Stimmungslagen); Motivationsstörungen (geringe Belastungsfähigkeit, geringe Frustrationstoleranz, anhedonistische Haltungen); Störungen der Psychomotorik (…) • Behandlung der Entwicklungsstörungen: Entwicklungspathologische Störungen und Defizite; fehlende Schul- und Berufsausbildung; Substanzmissbrauchende Bezugsgruppe; fehlende Lebensperspektiven« (ebd., S. 26). Tab. 5.13: Überblick über Organisationen und Prinzipien der Drogenhilfe (aus: Hans Joachim Jungblut, Drogenhilfe; © 2004 Beltz Juventa in der Verlagsgruppe Beltz • Weinheim Basel; mit freundlicher Genehmigung von Joachim Jungblut) Zur Systematik der Drogenhilfe Prävention des illegalen Drogenkonsums • • • •

Personenzentrierte Maßnahmen Mädchenbezogene Prävention Jungenbezogene Prävention Prävention des Risikoverhaltens

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Strukturorientierte Maßnahmen Elementarbereich Schule Jugendhilfe Betrieb Aufklärung über Toxizität der Drogen

Voraussetzungen einer zeitgemäßen Suchtprävention Ambulante Beratung und Hilfen bei belastendem Drogenkonsum Organisation (Harm-Reduktion)

Interaktion (Safer-Use)

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Streetwork Kontaktläden Gesundheitsräume Peer-Support Notunterkünfte

Techniken der Qualitätskontrolle Vermittlung von Applikationstechniken Infektionsschutz Substitutionsformen

Ambulante Beratung und Hilfen zur Wiederherstellung abstinenter Lebensführung

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