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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 313 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19

  1. Systemische Personal- und Systementwicklung in einer Jugendhilfeeinrichtung

wenn die Zielkongruenz zwischen pädagogischen Mitarbeiterinnen und Leitung gewährleistet ist. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass diese Lerneinheit zu spät begann, sie hätte zeitgleich mit den Lerneinheiten für die pädagogischen Mitarbeiterinnen durchgeführt werden müssen. 5.2.5.2 Angebote für die Verwaltungskräfte und den Handwerksbereich Im Alltag der Einrichtung kommt den Mitarbeiterinnen der Verwaltung und des Handwerksbereichs ein hoher Stellenwert zu. Sie müssen unterschiedlichen Auftraggeberinnen (Vorgesetzten, pädagogischen Mitarbeiterinnen, Kooperationspartnerinnen) gerecht werden, Informationen entgegennehmen, protokollieren, weiterleiten und Aufträge umsetzen. Die Mitarbeiterinnen der Verwaltung sind maßgeblich für einen guten Kontakt mit den Vertreterinnen des Jugendamtes und anderer Organisationen verantwortlich; die Mitarbeiterinnen im Handwerksbereich für die Ausstattung der Einrichtung. Eine effektive Gestaltung der Verwaltung und eine optimale Erhaltung der Räumlichkeiten werden dem systemischen Grundsatz der Ressourcenorientierung gerecht. An den vier Lerntagen sollten beide Berufsgruppen die Möglichkeit haben, sich mit den vielfältigen Anforderungen auseinander zu setzen. Ziel der Lerntage war es, neue Ideen für die Gestaltung des eignen Arbeitsalltags zu gewinnen. Die Lerneinheiten für diese beiden Berufsgruppen wurden von Mitarbeiterinnen der Fortbildungsstelle (FoBiS) durchgeführt. 5.2.5.3 Methodentraining und Gestaltungsmöglichkeiten für Gruppenleitungen Die Gruppenleiterinnen (GL) besuchten wie alle anderen Mitarbeiterinnen die Basislerneinheiten. Darüber hinaus erhielten sie eine von der FoBiS geleitete Lerneinheit, in der sie ihre Aufgaben als Leitungsmitarbeiterinnen der mittleren Führungsebene reflektieren konnten. Sie erhielten ein Training für verschiedene kollegiale Beratungsmethoden (Kreuzverhör, Fragenhagel etc.) und die Moderation von Entscheidungs- bzw. Klärungsprozessen. Darüber hinaus befassten sie sich mit der Entwicklung von Möglichkeiten, den Lernprozess Systemisches Arbeiten aktiv zu unterstützen. Oberstes Ziel war ihr ressourcenaktivierender Umgang mit den unterschiedlichen Kompetenzprofilen der pädagogischen Mitarbeiterinnen. Die GL hatten in diesem 313