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Raw Blame History

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Alle Täterinnen sind sich sehr sicher, obwohl ihre Strategien in der Fachöffentlichkeit bekannt sind. Das Wissen über Täterstrategien und Strukturen, die Übergriffe von Helferinnen erleichtern (Heiliger 2000; Enders 2012), sollte überall Allgemeingut werden.

Schutzpläne erarbeiten

Nicht wenige Einrichtungen haben mittlerweile Schutzpläne, die beschreiben, was bei einer Vermutung sexueller Gewalt zu tun (Späth 2002) ist. Doch offensichtlich werden diese unzureichend benutzt (Fegert/Wolff 2002). In erster Linie werden also eine Einstellungsveränderung und Strukturen notwendig, die einen veränderten Umgang mit massivem Fehlverhalten von professionellen Bezugspersonen erleichtern. Die Forderungen nach unabhängigen Ethikkommissionen auf kommunaler Ebene und nach der Etablierung einer institutionellen Kultur im Umgang mit Fehlverhalten (Fegert/ Wolff im Gespräch mit Hans Thiersch 2002) können nur unterstützt werden. Die Einrichtungsleitungen haben viele Möglichkeiten: Die Erarbeitung von Ethikrichtlinien Die Berücksichtigung der Thematik im Bewerbungsverfahren (polizeiliches Führungszeugnis, Hinweis auf Verfahren wegen körperlicher oder sexueller Grenzüberschreitungen) Konzeptionelle Vorgaben zum Umgang mit einer Vermutung Die Installation eins internen Gremiums zur Verdachtsbewertung

Es gibt wenig Erfahrung, wie dieses Thema mit Mädchen und Jungen aus dem Heimrat zu bearbeiten ist, das wäre doch mal eine lohnende Aufgabe. Und es gibt ausreichend Hinweise, dass dies nicht genügt.