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Raw Blame History

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„Ein signifikantes Ergebnis der Ehemaligenbefragung war der Zusammenhang zwischen dem Aufnahmeverständnis und der Annahme der stationären Hilfe zur Erziehung […] Die Ehemaligen, die die Gründe für die eigene Unterbringung im Heim verstanden haben, fühlten sich mehr angenommen, gemocht und verstanden von den Erziehern im Heim.“ (Macsenaere/Esser 2015, S. 91) Für ihren weiteren Lebensweg entscheidet also auch das Aufnahmeverfahren und die Zeit der Aufnahme darüber, ob die Trennung eine Chance werden kann. Die Auseinandersetzung über ihre Sinnhaftigkeit, das sorgfältige Verstehen als sozialpädagogische Diagnostik, die Bindungsqualität der Betreuenden und eine thematische Gruppenarbeit sind notwenige Grundlagen der Chance.

Trennung im Aufnahmeverfahren

Die Chancen der Verarbeitung der Trennung werden bereits im Aufnahmeverfahren behindert oder entwickelt. Behindert, wenn keine Chance der Sinnfindung besteht, wenn negative Merkmale aus dem bisherigen Lebensumfeld wiederhergestellt werden und wenn die Bezugsperson an diese negativen Erfahrungen in irgendeiner Form erinnert (10.2), entwickelt, wenn dies alles in der Anfangssituation bedacht wird.

  1. Trennung thematisieren Angekommen in der Einrichtung sind die Kinder von unterschiedlichen Gefühlen und Ambivalenzen überflutet. Vor allem aber müssen Schuldgefühle thematisiert werden. Die Klärung folgender Fragen sollte also altersentsprechend zeitnah erfolgen, zumindest ihnen die Möglichkeit gegeben werden: Warum bin ich hier? Welche Bilder haben ich über das, was in der Familie geschieht? Wie bin ich an Zuhause gebunden, bzw. warum nicht? Welchen Sinn hat die Trennung von Zuhause?