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Die häusliche Gewalt
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Häusliche Gewalt bezeichnet die Gewalt zwischen erwachsenen
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Bezugspersonen, meist Männern gegen Frauen. Sind Mütter der
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Gewalt durch den Partner ausgesetzt, so sind in bis zu 90 % der Fälle
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die Kinder während der Gewalttat anwesend oder im Nebenraum,
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ein Drittel der Kinder werden ebenfalls körperlich oder sexuell
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durch den Partner der Mutter misshandelt (Hanmer 1989, zit. n.
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Kavemann 2000, S. 109). Die Mutter-Kind-Beziehung zu Kindern,
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die durch eine Vergewaltigung gezeugt wurden, bleibt über Jahre
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stark beeinträchtigt, insbesondere die Jungen werden negativ mit
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dem Täter und der Tat verknüpft.
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Das Miterleben dieser Gewalt hinterlässt Spuren in der Seele der
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Kinder. So verzichten Kinder darauf, ihre Gefühle auszudrücken,
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um die Mutter nicht noch mehr zu belasten. Sie übernehmen die
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Verantwortung und fühlen sich schuldig, da sie in die Vorfälle als
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Schlichter, Verbündete, Geschlagene oder Schiedsrichter hineingezogen werden. Sie haben Angst um die Mutter, Angst um sich
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und Angst vor der Zukunft. Vor allem in den vielen Fällen, in denen
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Kinder über lange Zeit der chronischen Gewalt des Vaters gegen
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die Mutter ausgesetzt waren, ist mit traumatischen Schädigungen
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zu rechnen. Zudem wurden unspezifische Auswirkungen wie
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Schlafstörungen, Aggressivität und Entwicklungsverzögerungen
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beobachtet.
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Formen der Gewalt aus Sicht der Kinder
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→ Zeugung durch eine Vergewaltigung
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→ Misshandlung wegen der Schwangerschaft
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→ Direkte Gewalterfahrungen als Mitgeschlagene
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→ Verlust von mütterlicher Kompetenz und Sicherheit
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→ (Drohender) Verlust der Mutter durch Weggang, Selbstmord und Mord
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→ Bedrohung von Geschwistern
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→ Mittel zur Erpressung und Entscheidungsgrundlage, diese Kinder sind
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eigentlich Geiseln
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→ Stütze der misshandelten Mutter
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