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aufheben, den Zugang zu Bildung ermöglichen und ihnen ‚Spielräume‘ zur Selbstfindung … anbieten“ (S. 86). Zu diesem Zweck
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sollte die Hilfe traumatisierter Kinder und Jugendlicher von Beginn
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an von Kenntnissen aus der Psychotraumatologie geleitet sein, aber
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auf dem Boden einer ebenso konsequent pädagogischen Qualifikation erfolgen. Fachkräfte in den Erziehungshilfen sind daher
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gefordert, über eine gewisse Ausstattung an klinischen Kenntnissen
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und Grundkonzepten zu verfügen, diese aber zusätzlich auf Basis
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ihres Professionsverständnisses für ihre Berufspraxis kritisch zu
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reflektieren.
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Psychosoziale Fachkräfte verfügen i. d. R. durch die stete Praxiserfahrung über einen immensen Schatz an wichtigen fachrelevanten
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Erfahrungen. Häufig jedoch fällt es aufgrund der Komplexität
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des Alltags schwer, das dadurch erworbene Erfahrungswissen
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systematisch an Konzepte und Theoriebestände zurückzubinden.
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Eine angemessene professionelle Antwort auf die komplexen Belastungen der Kinder und Jugendlichen anbieten zu können, erfordert jedoch von den Fachkräften, theoretisches Wissen (selbst-)
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reflexiv auf die Praxis anzuwenden. Häufig genug stoßen die in
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Forschung und Theorie entwickelten Konzepte jedoch auf Grenzen
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in der praktischen Anwendbarkeit. Wenn diese ‚Nichtpassungen‘
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als neue Fragestellungen zurück in Forschung und Theoriebildung
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kommuniziert werden, kann sich ein fruchtbarer Zyklus entfalten.
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Wilma Weiß beteiligt sich nicht nur aktiv an diesem Zyklus, sondern
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macht diesen Zyklus auch für Praktiker*innen zugänglich, indem sie
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aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Wissenschaft zum Thema
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Trauma einbringt, anschaulich aufbereitet und motivierend vermittelt.
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Aus der konsequenten Haltung heraus: „Pädagogische Arbeit
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kann nur gelingen, wenn das Verhalten, Denken, Fühlen und
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Handeln dieser Jugendlichen nicht nur unter dem Blickwinkel der
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eigenen Weltsicht, sondern insbesondere unter der Perspektive der
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Sinngebung der Jugendlichen selbst erfasst wird“ (Sobczyk 1993,
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