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Bindung und Trauma
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genübers oder an seine Schulter bzw. an seinen Rücken zu legen, können Kindern
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und Jugendlichen das Gefühl der Sicherheit und der Geborgenheit geben.
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Freudiges Spielen und Handeln
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Die permanente Überaktivierung und gleichzeitig die mangelnde Fähigkeit zur
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Selbstregulierung lassen bindungstraumatisierte Mädchen und Jungen sich in Beziehungen verkämpfen oder sich aus ihnen zurückziehen. Ihre Aufmerksamkeit ist
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selten fokussiert auf das freudige Erleben von dem, was sie tun.
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Sie »müssen darin unterstützt werden, ihre Aufmerksamkeit auf Beschäftigungen zu lenken, die […] ihnen ein Gefühl von Freude und Beherrschung geben«
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(van der Kolk 2009, S. 583). Sicherheit, Vorhersehbarkeit und Spaß, erlebt durch
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das Spiel, ermöglichen Erfahrungen der Selbstregulation (van der Kolk 2009).
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Neue Erfahrungen können gemacht werden
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• durch Übungen zu Erdung, Zentrierung und Grenzen,
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• durch aktivierende Spiele und durch Aktivitäten zur Entspannung und zur Entladung der Aktivierung,
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• durch Spiele mit Flucht, Kampf und Erstarrung sowie
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• durch Spiele in der Gruppe mit (Haut-)Kontakt, Blick- und Hörkontakt, Lachen, Freude.
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Die pädagogische Fachkraft als Teil der Pädagogik
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»Die Traumapädagogik beschreibt […] die Notwendigkeit zur Bereitstellung eines
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›Sicheren Ortes‹, an dem die betroffenen Kinder und Jugendlichen neue und korrigierende Erfahrungen mit sich und ihrer Umwelt machen können, […]« (Lang,
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B. 2013, S. 136). Die Pädagog*innen sind Teil der Pädagogik, ihre Sicherheit und
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ihre Stabilisierung ist Teil einer institutionellen Aufgabe und einer persönlichen
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Verantwortung.
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Für bindungspädagogisches Arbeiten bedeutet das im Besonderen, dass die Pädagog*innen ihre eigenen Bindungserfahrungen und die daraus resultierenden
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Erwartungen und Beziehungsfallen kennen (BAG Traumapädagogik 2011; Lang,
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Th. 2013).
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Zur Stabilisierung der Pädagog*innen bedarf es Strukturen der Eigen- und der
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begleitenden Fallreflexion, um die Beziehungsgestaltung unter dem Aspekt der
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Reinszenierung früherer Erfahrungen zu erkennen und um daraus resultierende
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Gefühle und Empfindungen zu versorgen (Lang, B. 2013).
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Bindungsorientierte Pädagogik braucht sichere Pädagog*innen, die mit einer
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inneren Balance und der Balance von emotionalem Engagement und professioneller Distanz in Beziehung gehen. Es ist eine Beziehungspädagogik, in der es »um
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