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Inhalte der Traumapädagogik
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Bestandteile eines Diskussions- und Praxistestprozesses. Unterschiede finden sich
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in Inhalten und Gewichtungen im traumpädagogischen Handeln. Als erster Fixpunkt dieser theoretischen Praxis oder praktischen Theorie gelten die ›Traumapädagogischen Standards in der stationären Kinder- und Jugendhilfe‹ (BAG Traumapädagogik 2011).
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Als handlungsleitende Inhalte traumapädagogischer Praxis haben sich folgende
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Konzepte herauskristallisiert:
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• Pädagogik der Selbstbemächtigung (Weiß 2005; 2024)
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• Pädagogik des sicheren Ortes (Kühn 2006)
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• Traumazentrierte Pädagogik (Uttendörfer 2005)
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• Emotionsregulation angelehnt an DBT (Schmid 2008)
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• Traumapädagogische Gruppenarbeit (Bausum 2009)
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• Pädagog*innen als Teil der Traumapädagogik (B. Lang 2009)
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• Milieutherapeutische bindungsorientierte Konzepte (Gahleitner 2011)
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• Trauma und behindertes Leben (Kühn/Bialek 2014)
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• Systemische Traumapädagogik (Jegodtka/Luitjens 2016)
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• Coregulation und Selbstregulation (T. Lang 2016)
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• Spirituelle Selbstbemächtigung (Sauerer 2018)
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In diesen Konzepten finden wir ein gemeinsames Menschenbild, eine gemeinsame
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Haltung und die Annahme des guten oder wichtigen Grundes.
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Das Menschenbild gründet in der humanistischen Pädagogik und der humanistischen Psychologie. Es besteht im Wesentlichen in der Erkenntnis, dass der
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Mensch die Fähigkeit zur Veränderung und zur Selbstregulation besitzt:
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»Das Individuum verfügt potentiell über unerhörte Möglichkeiten, um sich
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selbst zu begreifen und seine Selbstkonzepte, seine Grundeinstellung und sein
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selbstgesteuertes Verhalten zu verändern; dieses Potential kann erschlossen
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werden, wenn es gelingt, ein klar definiertes Klima förderlicher psychologischer
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Einstellungen herzustellen« (Rogers 1981, S. 66).
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Traumapädagogische Konzepte sind interdisziplinär und interinstitutionell. Trotz
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des Grabens zwischen den Disziplinen gab und gibt es immer wieder Beispiele der
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Integration und Konvergenz pädagogischen, psychologischen und medizinischen
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Denkens. »So standen heilpädagogische Heime Pate bei der Gründung kinderpsychiatrischer Stationen« (Gahleitner 2011, S. 25). Psychoanalytiker beeinflussten
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die Pädagogik und begründeten die Milieutherapie. Immer waren es Menschen,
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die über ihre Disziplin hinaus mit Vertreter*innen anderer Fachrichtungen, Disziplinen und Institutionen neue Konzepte entwickelt und erprobt haben.
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Die Konzepte des ›sicheren Ortes‹ (Martin Kühn), der ›traumasensiblen milieu
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therapeutischen Bindungspädagogik‹ (Silke Birgitta Gahleitner) und die ›Pädago-
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