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Modelle der Unterstützung für Mütter bei häuslicher Gewalt
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als unterstützend wahrgenommenen Beratungsbeziehung. Dazu kommen
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die Erfassung der subjektiven Erklärungsansätze bezüglich der aktuellen
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Belastungen sowie die Abschätzung der Gefährdung der Mutter und ihrer
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Kinder. Dies ist nicht einfach, wenn die Gewalt nicht oder sehr spät angesprochen wird. Bei über die Beratung hinausgehendem Unterstützungsbedarf
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und einer erheblichen Beeinträchtigung oder Gefährdung des Kindeswohls
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oder bei Morddrohungen seitens des Gewalttäters muss der Allgemeine Soziale Dienst (ASD), die zentrale Schnittstelle in der unmittelbaren Bearbeitung
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eines akuten Schutz- und Hilfebedarfs von Minderjährigen (vgl. z. B. Blüml
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im Druck), und gegebenenfalls die Polizei einbezogen werden (s. Aldridge &
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Browne 2003, Stürmer 2005).
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Neben Fragen nach Sicherheit und Lösung der Trennungskonflikte stehen
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Beratungsthemen im Mittelpunkt, die im Zusammenhang mit einer Stärkung
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der Mutter-Kind-Beziehung stehen:
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ȡ Entlastung der Mutter, Verringerung von aktuellen gesundheitlichen, ökonomischen und sozialen Problemen,
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ȡ Sensibilisierung für Belastungen und Bedürfnisse des Kindes, insbesondere,
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wenn sie sich nicht mit denen der Mutter decken,
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ȡ Wertschätzung dem Kind gegenüber,
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ȡ liebevoller, konsequenter und verbindlicher Erziehungsstil,
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ȡ Bewältigung eigener starker Emotionen der Mutter, die im Zusammenhang
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mit der erlittenen Gewalt stehen und durch den Kontakt mit dem Vater der
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Kinder oder durch das Verhalten der Kinder hervorgerufen werden können,
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ȡ Klärung eines zusätzlichen Hilfebedarfs des Kindes und Inanspruchnahme einer entsprechenden Unterstützung.
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Beratungserfahrungen mit besonders belasteten Müttern zeigen, dass es
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nicht immer möglich und sinnvoll ist, die Stärkung ihrer Erziehungskompetenz von der Bewältigung eigener Belastungen zu trennen. Dabei besteht die
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Gefahr, dass, wenn es bei anhaltenden Problemen nicht gelingt, den Kontakt zu
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weiterführenden Hilfen wie einer Frauenberatungsstelle oder einer Psychotherapie zu vermitteln, die Bedürfnisse des Kindes aus dem Blickfeld geraten.
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Dem gegenüber steht das Risiko, dass die Beratung abgebrochen wird und
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unter Umständen wichtige Hilfen für die Mädchen und Jungen unterbleiben.
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Das Verhalten der Mütter, etwa die Ambivalenz im Hinblick auf eine Trennung vom gewalttätigen Vater, oder die durch die Gewalt eingeschränkte
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Sensibilität gegenüber ihren Kindern, ist für Professionelle schwer auszuhalten. Zwar sind es oft kleine Veränderungen, die zu einem Leben ohne Gewalt
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und damit zu einer Verbesserung der Entwicklungschancen führen (vgl. Helfferich & Kavemann 2004), aber für manche Kinder kommen sie zu spät, um
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sie vor nachhaltigen Gefährdungen zu schützen. Dementsprechend wächst
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der Druck auf die Frau, ihre Kinder zu schützen und zu unterstützen. Unter
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Umständen nehmen die dadurch ausgelösten Gefühle der Überforderung zu
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und das Vertrauen zu den Fachleuten ist gestört.
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