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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 110
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Teil 1 Konzeptionelle Grundlagen
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Vorläufige Themen
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Wahl der Analysemethoden
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Komplexität erhöhen
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Durchführung,
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weitere Daten erheben
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Auswertung/Bewertung
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Komplexität reduzieren
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Konstatierende Hypothesen
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Fallthematik
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Abb. 12: Vorgehen in der Analyse (Hochuli Freund/Stotz 2015:177, leicht modifizierte
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Version)
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Je nach durchgeführter Analysemethode können zur Auswertung auch Fragen
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als methodische Hilfsmittel genutzt werden: So ist es bei einer Netzwerkkarte
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sinnvoll festzuhalten, wer der Fokusperson nah und fernsteht, wie viele Bezugspersonen welchem Lebensbereich angehören und ob es auffallende Konstellationen und Beziehungsqualitäten gibt. Beim Zeitstrahl wird demgegenüber beispielsweise dargelegt, welche Ereignisse im Leben der Fokusperson zeitlich
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nahe zusammenliegen, ob es wiederkehrende Elemente gibt und Muster feststellbar sind. Die verschiedenen konstatierenden Hypothesen werden am
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Schluss der Analyse gesamthaft gesichtet, gewichtet und zu einer Fallthematik
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verdichtet (vgl. Hochuli Freund/Stotz 2015:181). Diese fasst die wichtigsten Ergebnisse aus Situationserfassung und Analyse zusammen, indem neben Personendaten und zentralen Aussagen wichtigste (auch divergierende) Einschätzungen aus den konstatierenden Hypothesen festgehalten werden. Darin zeigt sich
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auch der Klärungsbedarf für die Diagnose. Eine Herausforderung in der Auswertung der Analyse besteht darin, die wichtigsten Erkenntnisse in Form von
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konstatierenden Hypothesen festzuhalten, diese jedoch – zum richtigen Zeitpunkt – in den Dialog mit Klientinnen einzubringen und validieren zu lassen.
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Damit fluktuieren Professionelle zwischen Expertentätigkeit und Kooperation
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und sehen während ihrer professionellen Tätigkeit der Hypothesenbildung Momente des Dialogs und der Verständigung mit Klientinnen vor.
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Nachfolgend wird die Auswertung unterschiedlicher Analysemethoden beispielhaft illustriert, wobei je Analysemethode jeweils zwei bis drei zentrale
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konstatierende Hypothesen aufgeführt sind.
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