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Abb. 7: Gliederungsmöglichkeit einer sozialpädagogischen Situationserfassung
Für die Situationserfassung bei der Arbeit mit Gruppen sind folgende
Kategorien zu berücksichtigen:
• Organisationskontext, Infrastruktur,
• Zusammensetzung der Gruppe (Alter, Geschlecht, ethnische
Zugehörigkeit, Bildungshintergrund),
• Professionelle (Teamzusammensetzung etc.),
• Vorgeschichte der Gruppe(n).
Bei Martin (vgl. 1989:67 ff.) findet sich ein sehr ausdifferenziertes
Frageraster, das für die Arbeit mit Gruppen genutzt und auch für die Arbeit
mit Gemeinwesen adaptiert werden kann. Er enthält verschiedene
Kategorien, in der jeweils eine große Vielzahl von Fragen aufgelistet ist.
Oehler (2010) nennt folgende Kategorien zur Erfassung eines
Gemeinwesens:
• räumliche Definition des Gemeinwesens,
• Rekonstruktion der Geschichte des Gemeinwesens,
• statistische Angaben über die Bevölkerung),
• Aufzeichnen (qualitativ und quantitativ) der Infrastruktur und der
bestehenden Organisation des Gemeinwesens (Soziale Organisationen,
Geschäfte, Treffpunkte, Spielplätze, Vereine, Aktivitäten etc.),
• Nachzeichnen von Austauschprozessen innerhalb des Gemeinwesens
(Vernetzung von Sozialen Organisationen) und mit der Umgebung (z. B.
Austausch mit der Gesamtstadt, politische Rahmenbedingungen, Lage,
Anbindung etc.),
• Eruieren von Problemen, Bedürfnissen, Stärken, Schwächen, Ressourcen,
Veränderungsbedarf und -bereitschaften.
Die letzte Kategorie führt bereits in den Prozessschritt Analyse ein.