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Hochuli Freund
31.7.17 S. 169
Implementation eines Tools für sozialpädagogische Prozessgestaltung und Dokumentation in einer Einrichtung der stationären Behindertenhilfe Raphaela Sprenger-Ursprung, Jakin Gebert, Renate Trawöger, Oliver Eglinger, Ursula Hochuli Freund
In diesem Beitrag wird ein mögliches Vorgehen geschildert, wie das Konzept Kooperative Prozessgestaltung (KPG) für eine bestimmte Organisation konkretisiert werden kann. Es handelt sich um eine grosse Einrichtung der Behindertenhilfe, in der das Konzept KPG neu eingeführt und genutzt werden sollte, um die sozialpädagogische Fallarbeit zu strukturieren. Im Zentrum stand die Entwicklung und Einführung einer neuen Falldokumentations-Software. Die Vorgaben hierfür wurden in einer kleinen Expertengruppe der Leitungsebene erarbeitet, die dabei beraten wurden von Wissenschaftlerinnen des Teams KPG der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Die neuen Standards und Instrumente wurden anschliessend in einem Implementationsprozess top down eingeführt. Zunächst werden die beiden Teilprojekte – Instrumente-Entwicklung und Implementation – geschildert. Anschliessend werden Anforderungen, Herausforderungen und Gelingensfaktoren bei der Implementation zusammengetragen – im Rahmen von fragengeleiteten schriftlichen Kurzbeiträgen der massgeblichen Akteure in diesem Projekt, aus Praxis und Hochschule.
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Zwei Projekte: Instrumente-Entwicklung und Implementation
Um die Instrumente zur Prozessgestaltung in der Stiftung Schürmatt gezielt nach KPG weiterzuentwickeln und zu implementieren, brauchte es einige Vorarbeiten. Im Rahmen einer gemeinsamen Instrumente-Beurteilung von zwei Wissenschaftlerinnen und einer Praktikerin wurden die bestehenden Instrumente gesichtet und beurteilt, um den konkreten Weiterentwicklungsbedarf festzustellen. Auf dieser Basis wurden die Instrumente anschliessend – wiederum in Kooperation zwischen Wissenschaftlerinnen und Praktikern – gezielt nach den Standards von KPG weiterentwickelt und im Rahmen des Entwicklungsprojekts KoopIn1 in der Stiftung Schürmatt implementiert.
1 KoopIn ist das Kürzel für das Forschungsprojekt ›Kooperative Instrumente-Entwicklung zur Qualitäts- und Effizienzsteigerung in der Sozialen Arbeit‹, das seit Januar
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