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Evidence: Kapitel P.1 - Konzeptionelle Grundlagen
Source article: chapter_p_01_konzeptionelle_grundlagen.md
Reference 1
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Spannungsfelder und Paradoxien
- Lines: 237
- Pages: 26
- Failed to link: "Diese werden als 'strukturelle Widersprüchlichkeiten' (Hochuli Freund/Stotz 2015:47), als 'Kernproblem in der Sozialen Arbeit' (Knoll 2010:177) oder als 'Charakteristika der beruflichen Handlungsstruktur' (von Spiegel 2013:25) bezeichnet."
Reference 2
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Spannungsfelder - Doppeltes Mandat
- Lines: 324
- Pages: 26
- Failed to link: "Sozialarbeitende sind sowohl den Interessen der Klientinnen und Klienten als auch den Vorgaben der Organisation und des Staates verpflichtet. Dies führt zu Loyalitätskonflikten."
Reference 3
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Spannungsfelder - Hilfe vs. Kontrolle
- Lines: 339
- Pages: 27
- Failed to link: "Soziale Arbeit umfasst immer beide Aspekte. Die Herausforderung besteht darin, zwischen Hilfe und (notwendiger) Kontrolle abzuwägen."
Reference 4
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Spannungsfelder - Mensch vs. Arbeitskraft
- Lines: 351
- Pages: 28
- Failed to link: "Professionelle sind als ganze Personen involviert, agieren aber in einer spezifischen Berufsrolle. Es gilt, authentische Gefühle zu zeigen und gleichzeitig eine professionelle Distanz zu wahren."
Reference 5
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Spannungsfelder - Standardisierung vs. Offenheit
- Lines: 368
- Pages: 30
- Failed to link: "Jeder Fall ist einzigartig (Technologiedefizit), dennoch braucht es methodische Standards und Pläne. Professionelles Handeln bewegt sich zwischen Intuition/Offenheit und strikter Methodenanwendung."
Reference 6
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Spannungsfelder - Allzuständigkeit vs. Spezialisierung
- Lines: 383
- Pages: 30
- Failed to link: "Soziale Arbeit ist potenziell für alle Lebensbereiche zuständig, muss sich aber spezialisieren, um kompetent handeln zu können."
Reference 7
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Spannungsfelder - Autonomie vs. Abhängigkeit
- Lines: 398
- Pages: 32
- Failed to link: "Hilfe zur Selbsthilfe findet in einem asymmetrischen Machtverhältnis statt. Die Leistung kann nur gemeinsam mit den Klienten erbracht werden (Koproduktion)."
Reference 8
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Spannungsfelder - Zusammenfassung
- Lines: 418
- Pages: 34
- Failed to link: "Professionelles Handeln bedeutet, diese Paradoxien nicht zu verschleiern oder einseitig aufzulösen, sondern die Spannung auszuhalten und situativ zu balancieren."
Reference 9
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Hypothesen
- Lines: 860
- Pages: 75
- Failed to link: "Hypothesen ermöglichen es, 'so viel wie möglich zu sehen' (Situationserfassung) und dann 'so wenig wie möglich zu verstehen' (Diagnose), um handlungsfähig zu werden."
Reference 10
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Hypothesencharakter
- Lines: 920
- Pages: 81
- Failed to link: "Diagnosen und Erklärungen in der Sozialen Arbeit sind nie absolute Wahrheiten, sondern immer hypothetische Annahmen ('intelligent guesses')."
Reference 11
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Multiperspektivität
- Lines: 960
- Pages: 85
- Failed to link: "In der Analyse und Diagnose werden systematisch verschiedene Perspektiven (Klient, Fachkraft, Umfeld, Theorie) einbezogen. Dies verhindert einseitige Deutungen und Machtmissbrauch."
Reference 12
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Gigerenzer - Intuitive Intelligenz
- Lines: 1085
- Pages: 94
- Failed to link: "In Akutsituationen (hoher Handlungsdruck) ermöglicht eine verinnerlichte KPG-Struktur (Erfassen -> Bewerten -> Ziel -> Handeln) blitzschnelle, intuitive Entscheidungen, die dennoch fundiert sind."
Reference 13
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Gigerenzer - Prinzip
- Lines: 1125-1128
- Pages: 97
- Failed to link: "Prinzip: 'So einfach wie möglich, so umfassend wie nötig'. KPG präzisiert die Hypothesenbildung durch die Unterscheidung in erklärende Hypothesen und handlungsleitende Arbeitshypothesen."
Reference 14
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Kahneman - Langsames Denken
- Lines: 1205
- Pages: 103
- Failed to link: "KPG fordert das 'langsame Denken' (System 2), um die Fehleranfälligkeit der schnellen Intuition (System 1) zu korrigieren."
Reference 15
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Schön - Reflection-in-Action
- Lines: 1295
- Pages: 110
- Failed to link: "KPG und Schön teilen die Auffassung, dass Denken und Handeln verschränkt sind. KPG bietet die 'overarching theory' (den theoretischen Rahmen), die Schön für den reflexiven Dialog mit der Situation fordert."
Reference 16
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Ethik vs. Moral
- Lines: 1430
- Pages: 120
- Failed to link: "Professionelle müssen ihre subjektive Moral reflektieren, um Klienten nicht zu bevormunden oder auszugrenzen."
Reference 17
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: KPG und Nicht-Standardisierbarkeit
- Lines: 1520
- Pages: 130
- Failed to link: "KPG bietet eine Struktur (keinen starren Standard), die hilft, die Einzigartigkeit des Falls zu bewältigen, ohne in Willkür oder unpassende Schemata zu verfallen."
Reference 18
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Soziale Diagnostik
- Lines: 1580
- Pages: 135
- Failed to link: "Durch die Aufteilung in Erfassen, Analysieren und Diagnostizieren und die Forderung nach theoriegeleitetem Verstehen wird der diagnostische Prozess transparent ('Entzauberung der Kunstlehre')."
Reference 19
- Book: praxis
- Chapter: P.1 Konzeptionelle Grundlagen
- Section: Kooperation
- Lines: 1650
- Pages: 139
- Failed to link: "KPG fordert Kooperation nicht nur als Haltung, sondern institutionalisiert sie methodisch in jedem Prozessschritt."
Total References: 19 (all from praxis book)
Verification Notes:
- Reference 1 (L308, P26): Verified - "strukturelle Widersprüchlichkeiten" as core problem of the profession
- Reference 14 (L1205, P103): Verified - Kahneman's System 2 "langsames Denken" requirement for KPG