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verpflichtet, mit öffentlichen Mitteln sparsam umzugehen und die aufgewendeten Gelder zweckdienlich einzusetzen. Auch familiäre Gewalttaten bringen immer die Frage mit sich, ob die Familienhelferin das Jugendamt zu diesem Zeitpunkt darüber informieren muss oder noch abwarten kann. Denn die Bezirkssozialarbeiterin und das Jugendamt stehen in der öffentlichen Verantwortung und müssen eventuell vor Gericht rechtfertigen, warum ein Kind in der Familie belassen wurde, obwohl es gefährdet war. Die mögliche Eingriffsfunktion der Familienhelferin ist also eine indirekte und bezieht sich auf die Pflicht zur Information der ASD-Mitarbeiterin, die in einem entsprechenden Fall dann die direkte Kontrolle übernehmen muss. Die vielen Situationen der Begegnung mit dem gesamten Familiensystem oder seinen Subsystemen im Familienalltag erfordern von der Familienhelferin eine besondere Fähigkeit des Joinings, d. h. des Anschlusses an das Familiensystem. Einerseits wird sie immer wieder in Versuchung geraten, sich mit einem Familienmitglied oder einem Teilsystem gegen die anderen zu verbünden, z. B. mit dem vernachlässigten Kind gegen die Eltern oder mit der Mutter gegen den Vater. Hier besteht allein durch das Setting die Gefahr des Verlustes der Allparteilichkeit. Andererseits entsteht durch die vielen Alltagskontakte mit der Familie ein Sog, sich in das Familienspiel integrieren zu lassen und eine für die Veränderung eher hinderliche Rolle zu übernehmen. Man wird dann zur x-ten Sozialarbeiterin, die der Familie Vorhaltungen macht und deshalb als nützliche Außenfeindin für den Familienzusammenhalt sorgt; zu einer guten Tante, die viel hilft, aber nichts zu sagen hat; oder zu einer Übermutter, die alles besser kann und deshalb die Familienmitglieder zur Regression in Abhängigkeitspositionen ermuntert. Ihr Handeln muss also einen Unterschied zum bisherigen Familienalltag und bisherigen professionellen Hilfen setzen: Sie ist Sozialarbeiterin, aber sie bemüht sich, der Familie nicht ihre eigene Vorstellung des guten Lebens überzustülpen; sie will helfen, aber sie ermuntert die Familie