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Der Fachverband als Ort der angewandten Traumapädagogik
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oder zur medial verursachten Destabilisierung der Versorgungsstrukturen für
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Menschen, die organisierte/rituelle Gewalt erfahren haben (siehe www.fvtp.org).
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Der Fachverband als Ort der angewandten
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Traumapädagogik
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Nach der Flut im Ahrtal 2021 initiierten zwei Institute (Institut Berlin, Institut
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Trauma und Pädagogik/Mechernich) die Gründung eines Netzwerks für ehrenamtliche psychosoziale Krisenhilfe unter Trägerschaft des Fachverbands (siehe
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www.kri-sta.de). Damit betrat der Verband neues Terrain, denn bis zu diesem
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Zeitpunkt wurden aus den Verbandsstrukturen heraus keine unmittelbaren psychosozialen Hilfen erbracht bzw. koordiniert. Angesichts der zunehmenden Krisen in den letzten Jahren und der damit steigenden Belastungen für zahlreiche
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Menschen in der Gesellschaft sah und sieht der Fachverband diese Form des ehrenamtlichen Engagements bzw. die aktive Beteiligung am Aufbau angemessener
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Versorgungsstrukturen sowie psychosozialer Unterstützungsnetzwerke als eine
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(neue) wichtige Aufgabe an.
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Ausblick
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Nachdem der Fachverband Traumapädagogik seine Ressourcen seit der Gründung im Jahr 2008 in erheblichem Maß für die Entwicklung und Verbreitung der
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Fachrichtung eingesetzt hat, braucht es nun ein »Nachreifen« der Strukturen, um
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auch die zukünftigen Aufgaben in angemessener Weise erfüllen und die Tätigkeiten ausweiten zu können. So ist es u. a. das Ziel, eine Geschäftsstelle aufzubauen
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und einige der bisher überwiegend ehrenamtlichen Tätigkeiten in hauptamtliche
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Strukturen zu überführen. Parallel dazu wird die inhaltliche Arbeit fortgesetzt und
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ausgeweitet. Einhergehend mit einem seit mehreren Jahren kontinuierlichen Mitgliederzuwachs schreitet die inhaltliche Ausdifferenzierung voran. Insbesondere
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in den Arbeits- und Projektgruppen wird die Traumapädagogik zunehmend für
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weitere psychosoziale Handlungsfelder übersetzt sowie neue Konzepte erarbeitet
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(u. a. Schule, frühe Kindheit, Leben mit Behinderung, Jugendamt). Dabei bieten
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die traumapädagogischen Standards mit der klar ausformulierten Grundhaltung
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inzwischen einen übergreifenden Orientierungsrahmen. Die Arbeit innerhalb des
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Verbands wird auch in Zukunft in Form von Publikationen und Fachveranstaltung
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der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
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Daneben gilt es, die vorhandenen Bündnisse, insbesondere zum Schweizer
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Fachverband Traumapädagogik (chTP), der Deutschsprachigen Gesellschaft für
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Psychotraumatologie (DeGPT), der Deutschen Gesellschaft für Prävention und
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