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Fachverband Traumapädagogik e. V.
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lität der zertifizierten Institute stetig zu überprüfen, wurden seitens der Fachverbände unterschiedliche Instrumente zur weitergehenden Evaluation eingeführt.
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So haben die Teilnehmenden der Weiterbildungen inzwischen u. a. die Möglichkeit, ein zentrales online-basiertes Evaluationssystem zu nutzen.
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Auch in der Wissenschaft stellt die Auseinandersetzung mit der Traumapädagogik schon lange kein Alleinstellungsmerkmal mehr dar. Zum einen wurde die
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positive Wirksamkeit traumapädagogischer Implementationsprozesse mehrfach
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in empirischen Studien belegt (Übersicht bei van Mil 2023), daneben findet an
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Hochschulen und freien wissenschaftlichen Instituten auch theoriebildende und
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konzeptionelle Arbeit statt. Der Fachverband begrüßt diese Entwicklungen und
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will die Akteur*innen in einen Austausch miteinander bringen bzw. einen fruchtbaren Diskurs fördern. Zu diesem Zweck wurde im Jahr 2021 ein Forum gegründet, in welchem sich traumapädagogisch arbeitende Wissenschaftler*innen regelmäßig treffen, austauschen und gemeinsame Formate (z. B. Fachveranstaltungen)
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entwickeln.
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Um die Vielfalt der traumapädagogischen Entwicklungen in den letzten Jahren
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abzubilden und gleichzeitig in der Unendlichkeit des digitalen Raums einen verlässlichen Raum für geprüfte Inhalte bereitzustellen, hat der Fachverband im Jahr
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2023 das Dokumentarische Wörterbuch Traumapädagogik herausgebracht. Hier
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wird die Fachrichtung in Gestalt zahlreicher kompakter Einzelartikel von fachkundigen Autor*innen aus Praxis und Wissenschaft in ihrer Breite dargestellt
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(www.dwtp.de).
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Der Fachverband als Ort der Interessenvertretung
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Seit Gründung des Fachverbands ist es das Ziel, sowohl die Versorgung der (nicht
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nur) traumabetroffenen Menschen in den psychosozialen Handlungsfeldern als
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auch die Situation der dort tätigen Fachmenschen zu verbessern. Immer wieder
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wirbt der Fachverband daher für die Verankerung traumapädagogischer Inhalte in
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den grundständigen Ausbildungs- und Studiengängen der Sozialen Arbeit. Neben
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all den positiven Entwicklungen im Sinne einer hohen Verbreitung in der »Fachwelt« ist hinsichtlich der politischen Akzeptanz und vor allem Förderung der
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Traumapädagogik noch ein weiter Weg zu gehen. Hier muss der Fachverband in
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den nächsten Jahren seine Bemühungen intensivieren und fokussierte Strategien
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entwickeln.
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Neben dem Werben für die Etablierung der Traumapädagogik in Praxis und
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Lehre werden auch weitere politische und gesellschaftliche Entwicklungen seitens
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des Fachverbands kritisch (z. B. in Form von Positionspapieren) begleitet. So äußerte sich der Verband bspw. zur Lage des Kinderschutzes im Kontext der Pandemie, zur Standardabsenkung in der Versorgung geflüchteter junger Menschen
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