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Forschung und Qualitätssicherung
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ges Gehirn und Trigger wurden Kinder quantitativ zu ihrem Erleben befragt. Die
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Ergebnisse zeigen eine sehr positive Ausbeute dieser sicher für die Pädagog*innen
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nicht immer einfachen Kinderrunden.
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Besonders prägnant vermittelt sich den Kindern das dreigliedrige Gehirn:
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»Wenn du ein Trauma hast oder so, dann funktioniert das nicht mehr, sondern ist
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gleich auf Umschalten«, informierte ein Junge die Forscher*innen. Zahlreiche Interviews zeigen, wie die Wissensinhalte zum dreigliedrigen Gehirn angewandt
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und konstruktive Lösungen befördert werden. Aber auch zu Triggern haben die
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Kinder Kompetenzen hinzugewonnen: »In so ’ner Situation […] bleibst du nicht
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ruhig […], da handelst du einfach«, beschrieb ein Junge diese Erfahrung. Für viele
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Alltagssituationen der Kinder und Jugendlichen liefert das Triggerkonzept eine
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fundierte Erklärung: »Deswegen kann ich auch meistens nicht so gut schlafen«, berichtete ein Mädchen. Dies hilft auch, diesem Automatismus immer mehr entgegenzuwirken. Zeichnen und Schreiben wurden z. B. als weitere wichtige Methoden
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zur Emotionsregulation genannt: »Meistens kann ich […] nicht so gut reden, und
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dann versuche ich, das aufzumalen oder aufzuschreiben.«
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Insgesamt zeichnet die multimethodisch angelegte Untersuchung ein sehr ermutigendes Evaluationsergebnis der traumapädagogischen Schulung und schließt
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damit an die oben bereits genannten wenigen vorhandenen Forschungsergebnisse
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an. Vor allem aber scheint die Schulung auch Spaß an der Arbeit vermittelt zu
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haben, wie der Einrichtungsleiter abschließend feststellte: »Wenn ich […] mitkriege, […] mit welchem Engagement und mit welcher Beteiligung und mit welcher Identifikation die mit bei der Sache sind, […] das hat mich sehr erfüllt«. Den Beispielen
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zu folgen, scheint also sinnvoll zu sein – sowohl im Hinblick auf die Schulung als
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auch auf die begleitende Evaluation.
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Nach Abschluss der Implementierungsphase und der begleitenden wissenschaftlichen Auswertung hat die Tabaluga Kinder- und Jugendhilfe sich zum Ziel
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gesetzt, den traumapädagogischen Prozess am Leben zu erhalten und weiterzuführen. Umgesetzt werden soll dies mit qualifizierenden Kinderrunden, mit der
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Schulung neuer Kolleg*innen durch zertifizierte Traumapädagog*innen, mit regelmäßigen Reflexionsrunden zur Traumapädagogik mit allen Pädagog*innen
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und Therapeut*innen sowie mit jährlichen traumapädagogischen Schulungen für
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alle Führungskräfte. Auf diese Weise erhofft sich die Einrichtungsleitung, den
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traumapädagogischen Ansatz zu vertiefen. In einem aufwendigen Prozess wurden
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zudem inzwischen alle Wohngruppen und sonstigen Angebote der Einrichtung
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vom Fachverband Traumapädagogik mit dem traumapädagogischen Qualitätssiegel ausgezeichnet. Zur langfristigen Qualitätssicherung wäre es darüber hinaus
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sicher hilfreich, die damit einhergehenden Veränderungen nochmals wissenschaftlich zu evaluieren.
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