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Trauma und die Folgen für den Körper
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Die Dysregulation des Körpers
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Durch die Nicht-Auflösung der Erstarrungsreaktion entsteht eine Dysregulation
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des ANS.
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Die Regulierungsmöglichkeiten von Anspannung und Entspannung sind in einem traumatisierten ANS unterbrochen, eingeschränkt oder bei sehr frühen Traumata völlig unentwickelt. Wir können auch sagen, es besteht eine verringerte
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Spannbreite und Flexibilität zur Regulierung von Anspannung und Entspannung.
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Innerhalb ihrer persönlichen Resilienz-Spannbreite ihres ANS können traumatisierte Menschen sich bewegen, mit sich und anderen in Verbindung sein oder Aufgaben angehen.
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Doch Aktivierungen, die diese eingeschränkte Widerstandsfähigkeit überschreiten, finden »aus heiterem Himmel« statt. Traumatisierte Menschen geraten
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so, ohne eigene Kontrollmöglichkeiten, schnell in eine sympathische oder eine parasympathische Übererregung mit entsprechenden Symptomen.
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Sympathische Überaktivierung = Auf »An« steckengeblieben
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Parasympathische Überaktivierung = Auf »Aus« steckengeblieben
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Abb. 3: Sympathische und parasympathische Übererregung (Dinkel-Pfrommer 2010)
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Symptome
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Trauma-Symptome können auch als normale Reaktionen auf überwältigende Erlebnisse (Levine/Kline 2006, S. 62) verstanden werden. »Traumasymptome entwickeln sich als Versuch, mit dem Problem der aktivierten, aber nicht verbrauchten
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Energie fertig zu werden« (Levine 1998, S. 137).
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Bei Levine und Kline (Levine/Kline 2006, S. 59–95) finden wir eine differenzierte Beschreibung von sympathischen und parasympathischen Symptomen bei Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen. Werden Kernsymptome nicht aufgelöst,
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entstehen sekundäre Symptome der chronischen Übererregung, der Dissoziation
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sowie der Kontraktion, des Erstarrens und der Bewegungsunfähigkeit (Levine/
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Kline 2006, S. 103–111).
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