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Im Traumakontext kommt vor dem Netzwerken die Spaltung
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Neben den strukturellen Voraussetzungen benötigt es ebenso Soft Skills, denn funktionierende Netzwerke sind von Personen abhängig (Gahleitner/Homfeldt 2012,
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S. 250). Es braucht verbindende Energien, Kooperationswillen, gemeinsames Tragen, die Bereitschaft, (andere) Einschätzungen verstehen zu wollen, Dinge zu benennen, sich wohlwollend zu positionieren, gemeinsame Lösungen zu suchen, sich im
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besten Falle im Netzwerk getragen zu fühlen und Teil eines Ganzen zu sein.
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Im Traumakontext kommt vor dem Netzwerken die
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Spaltung
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In der Arbeit mit Menschen mit Traumaerfahrungen begegnet uns das Thema der
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Übertragung, Gegenreaktion und der traumatypischen Spaltung. Diese Energien
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und die Traumadynamik begrenzen sich nicht auf die einzelnen Personen, das
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Familien- oder Gruppensystem, sie führen häufig auch zu Kämpfen in Teams, zwischen Kooperationspartner*innen und Institutionen. Sie wirken hinein in die Zusammenarbeit, zum Beispiel zwischen Schule, Therapeut*innen, Jugendamt, Vormundschaften und Freizeitaktivitäten der begleiteten Menschen.
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So sagt Christian Pross (2009, S.21): Die Konfrontation mit Traumata hinterlässt nicht nur Spuren in einzelnen Helfer*innen, sondern auch in Helfer*innengruppen und Institutionen
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Traumapädagogisch netzwerken heißt: um diese Dynamiken zu wissen und ihnen traumainformiert entgegenzuwirken, mit Macht offen und transparent umzugehen, Machtmissbrauch zu stoppen, Kooperationen im mittleren Stresslevel zu
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führen, begleitete Menschen an deren Weiterentwicklung orientiert in den Mittelpunkt zu stellen, häufig auch Sprachrohr (für diese)zu sein, dabei konsequent den
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guten/gewichtigen Grund auch in der Kooperation zu leben, partizipativ, transparent sowie wertschätzend zu sein und zu bleiben.
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Das Gegenteil von Dissoziation ist Assoziation, das Gegenteil von traumatischer Ohnmacht und Einsamkeit ist in Verbindung mit anderen zu gehen – eine
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wesentliche Grundlage für traumapädagogisches Netzwerken.
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Traumapädagogik und Netzwerken
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Nehmen wir die Auswirkungen von Traumastress und Dissoziation ernst, bekommt das Netzwerken eine besondere Bedeutung. Traumapädagogisch orientierte Netzwerkarbeit ist eine Antwort auf Spaltungs-, Trauma- und Überforderungsdynamiken. Um in diesem Sinne Netzwerkarbeit zu leben, benötigt es einer
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tief verinnerlichten und auf allen Ebenen gelebten traumapädagogischen Haltung
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(Lang et al. 2013, S. 106ff.). An erster Stelle steht der gelebte gute/gewichtige
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Grund, mit dem wir nicht nur den Menschen mit Traumaerfahrungen, sondern
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